Ein weiteres Land denkt über die Einrichtung einer eigenen Bitcoin-Reserve nach, und das in einer Größenordnung, die es in sich hat: Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, will Brasilien bei einem angenommenen Bitcoin-Preis von 120.000 US-Dollar rund 125.000 Bitcoin kaufen. Das entspricht etwa 0,6 Prozent der weltweit verfügbaren 21 Millionen Bitcoin.
Je mehr Bitcoin in Staatsreserven liegen, desto weniger sind tatsächlich im Umlauf. Diese Verknappung sollte, solange gehodelt wird, auf lange Sicht positive Auswirkungen auf den Preis haben. Wechselt das Narrativ, können diese Bestände natürlich auch wieder auf den Markt kommen. Bei staatlichen Reserven dürfte der Fokus aber eher auf langfristigem Halten liegen.
In Brasilien passiert ohnehin viel rund um Kryptowährungen. Bereits seit 2023 wird mit Künstlicher Intelligenz nach Steuersündern gefahndet (siehe unseren Artikel in den Empfehlungen) und erst vor kurzem wurden die Steuern auf Kryptos erhöht. Einmal mehr zeigt sich, dass Bitcoin und andere Kryptowährungen immer mehr zu ganz normalen Finanzwerten werden und sich damit immer weiter vom ursprünglichen Grundgedanken entfernen. Was allerdings bleibt, ist die Möglichkeit, bei Transfers Banken komplett zu umgehen.
Bitcoin: Brasilien will eine eigene nationale Reserve an Bitcoin (BTC) schaffen
Magali – 6. August 2025
- Brasilien hat erwogen, eine nationale Bitcoin-Reserve einzurichten und folgt damit einem weltweiten Trend, der durch die historische Entscheidung von Donald Trump zur Schaffung einer solchen Struktur in den Vereinigten Staaten ausgelöst wurde.
- Eine von der Câmara dos Deputados [Abgeordnetenkammer] Brasiliens im August organisierte Anhörung erörterte einen Gesetzentwurf, der vorsieht, 5 Prozent der Mittel des Staatsschatzes in Bitcoin zu investieren, ein mögliches Investment von 15 Milliarden Dollar [~13 Milliarden Euro].
Brasilien denkt über eine nationale Bitcoin-Reserve nach
Die nationale Bitcoin-Reserve ist in vielen Ländern zum Gesprächsthema geworden, und diese Dynamik betrifft nicht nur Entwicklungsländer. Auch Volkswirtschaften wie Schweden oder Frankreich befassen sich damit.
Dieser Trend hat nun ein weiteres Mitglied gefunden: Brasilien. Die Câmara dos Deputados des Landes wird am 20. August eine Anhörung durchführen, um über einen Gesetzentwurf zur Schaffung einer nationalen Bitcoin-Reserve zu beraten. (Vgl. Câmara dos Deputados)
An diesem Verfahren beteiligen sich sechs Institutionen, darunter die Banco Central do Brasil [Zentralbank Brasiliens], das Ministério da Fazenda [Finanzministerium] sowie eine Organisation zum Schutz von Kryptowährungen. Außerdem werden Vertreter von Finanztechnologie-Unternehmen (FinTech) und des Bankensektors teilnehmen. (Vgl. Câmara dos Deputados)
Ein Gesetzentwurf aus dem November 2024
Der Gesetzentwurf, der dieser Anhörung zugrunde liegt, wurde im November 2024 eingebracht. Er sieht vor, 5 Prozent der Staatskassenmittel zum Kauf von Bitcoin einzusetzen. Auf Grundlage der Gesamtreserven der Zentralbank (300 Milliarden Dollar) entspricht dies einer Investition von geschätzten 15 Milliarden Dollar [~13 Milliarden Euro].
Ziel dieser Maßnahme ist es,
„die internationalen Reserven gegen Wechselkursschwankungen und geopolitische Risiken zu schützen“
aber auch
„den Einsatz von Blockchain-Technologien im öffentlichen und privaten Sektor zu fördern.“
Allerdings bedeutet diese Anhörung nicht, dass der Gesetzentwurf automatisch angenommen wird. Er muss zunächst von den Abgeordneten der Chambre des représentants [Abgeordnetenkammer] verabschiedet werden, bevor er dem Senat vorgelegt wird. Anschließend entscheidet der Präsident Brasiliens, Luiz Inácio ‚Lula‘ da Silva, durch seine Unterzeichnung darüber, ob der Entwurf Gesetzeskraft erlangt.
Wird Brasilien das nächste Land, das eine nationale Bitcoin-Reserve einführt? Fortsetzung folgt …
Quelle: Journal du Coin
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