Der letzte, nicht nur Krypto betreffende Crash war zu großen Teilen wohl durch Liquidierungen getrieben. Eine Liquidierung kommt dann zustande, wenn gehebelte Positionen nichts mehr wert sind und dadurch liquidiert werden. Davor versuchen viele Trader, durch das Nachschießen von Geld die Liquidierung zu verhindern. Bei manchen funktioniert das, bei vielen nicht, weil sich der Kurs doch stärker bewegt und ihnen das Geld ausgeht. Dass sich hier nicht nur private Trader riskant positionieren, lässt sich einer Meldung vom 23. Januar 2026 aus dem Telegram-Kanal THE MARKET STRATEGY entnehmen:
Institutionelle Investoren sind nahezu voll investiert:
➡️Cash-Quote: 3,2%
➡️Niedrigster Stand seit Beginn der Erhebung (1990er)
➡️7 Monate in Folge unter 4% – Rekord!
Schauen wir uns den Bitcoin-Chart in der logarithmischen Anzeige auf Wochenbasis an, so kann die Aussage von Cathie Wood im folgenden Beitrag gut nachvollzogen werden.

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Nachtrag vom 5. Februar 2026: Die Kursentwicklung hat die Wahrscheinlichkeit auf nochmals tiefere Kurse erhöht, zumindest, was der Chart ohne Indikatoren zeigt und ohne Fundamentalanalyse.

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„Wir sind durch den Abwärtszyklus durch“ – Cathie Wood stellt den Vierjahreszyklus von Bitcoin infrage
Gemischte Indikatoren zeichnen ein angespanntes Bild, da bärische Dynamik mit Signalen kollidiert, die historisch häufig größeren Bitcoin-Rallyes vorausgingen.
Ishika Kumari – 3. Februar 2026
Seit Jahren glauben viele Bitcoin-Investoren an den sogenannten „Vierjahreszyklus“, ein Muster aus starken Kursanstiegen, gefolgt von schmerzhaften Einbrüchen.
Doch die Vorstandsvorsitzende von ARK Invest, Cathie Wood, sagt, dass dieses Muster möglicherweise nicht mehr zutrifft.
In dieser Woche erklärte Wood in einem Interview bei CNBC, sie glaube, dass Bitcoin seinen Tiefpunkt bereits erreicht habe. (Vgl. X)
Obwohl viele Privatanleger nach den jüngsten Marktschwankungen weiterhin nervös seien, argumentiert sie, dass dieser Abschwung der bislang mildeste gewesen sei und bereits hinter uns liege.
Aus ihrer Sicht bereitet sich der Markt nun auf einen starken und schnellen Anstieg vor.
Sie sagte:
„Wir hatten nach Bitcoin-Maßstäben keinen besonders starken Aufwärtszyklus. Deshalb glauben wir, dass wir den Abwärtszyklus hier ziemlich gut hinter uns gelassen haben.“
🇺🇸 CATHIE WOOD JUST SAID ON CNBC THAT BITCOIN HAS ALREADY HIT ITS LOW — AND THE NEXT MOVE COULD BE A MASSIVE PARABOLIC RUN
— Mr. Crypto Whale 🐋 (@Mrcryptoxwhale) February 1, 2026
BUCKLE UP 🚀 pic.twitter.com/IWz7Gf6vMH
Cathie Wood sagte soeben auf CNBC, dass Bitcoin seinen Tiefpunkt bereits erreicht hat – und die nächste Bewegung könnte ein massiver parabolischer Anstieg sein.
Anschnallen 🚀
Aktuelle Marktlage
Woods Zuversicht kommt zu einem angespannten Zeitpunkt für den Markt.
Bitcoin fiel zuletzt auf rund 77.777 US-Dollar, ein Rückgang von elf Prozent innerhalb nur einer Woche, womit die Gewinne aus der Frühjahrsrallye 2025 wieder ausgelöscht wurden. (Vgl. CoinMarketCap)
Für viele Händler fühlt sich der Rückgang vom Hoch im Oktober 2025 bei 124.700 US-Dollar zurück in Richtung der Niveaus vom April 2025 ernster an als eine normale Korrektur.
Wood sieht das jedoch anders.
Sie betrachtet die Spanne zwischen 80.000 und 90.000 US-Dollar als eine wichtige Unterstützungszone und nicht als Gefahrenbereich. Ihrer Einschätzung nach wird dieses Niveau halten, und sie weist darauf hin, dass der aktuelle Rückgang von rund 30 Prozent vergleichsweise moderat ist.
In früheren Vierjahreszyklen fiel Bitcoin häufig um 70 bis 80 Prozent. Im Vergleich dazu zeige dieser Zyklus Anzeichen eines reiferen Marktes.
Gemischte technische Signale
Trotz alarmierender Schlagzeilen liefern die Marktdaten ein ausgewogeneres Bild.
Auf der bärischen Seite zeigten Momentum-Indikatoren wie der MACD [Moving Average Convergence Divergence – gleitender Durchschnittskonvergenz-Divergenz-Indikator] zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Schwäche, was den stetigen Rückgang von Bitcoin in den vergangenen vier Monaten widerspiegelt.
Auf der bullischen Seite ist der RSI [Relative Strength Index – Relative-Stärke-Index] in den überverkauften Bereich gefallen. In der Vergangenheit markierte dies häufig Wendepunkte.

Gleichzeitig blieb die Bitcoin-Dominanz mit nahezu 60 Prozent hoch, was darauf hindeutet, dass Investoren Kapital aus Altcoins abziehen und in Bitcoin umschichten. (Vgl. TradingView)
Historisch ging diese Kombination oft einer starken Aufwärtsbewegung voraus.
Was liegt vor uns?
Während kurzfristige Kursschwankungen viele Investoren verunsichert haben, richtet Wood ihren Blick weiterhin auf den langfristigen Horizont, insbesondere mit Blick auf das Jahr 2030.
Sie ist der Ansicht, dass Bitcoin im Wettbewerb mit Gold schrittweise die Oberhand gewinnt.
Seit 2022 ist Bitcoin um etwa 360 Prozent gestiegen, während Gold lediglich ein Plus von rund 170 Prozent verzeichnete.
Aus der Perspektive von ARK Invest ist die heutige Volatilität daher nur ein kleiner Teil eines deutlich größeren strukturellen Wandels.
Abschließend ist Wood überzeugt, dass diese eingebaute Knappheit den Gesamtwert von Bitcoin bis 2030 auf 16 Billionen US-Dollar treiben könnte, nahezu das Achtfache seines aktuellen Niveaus.
Fazit
- Der aktuelle Rücksetzer wirkt heftig, bleibt im historischen Vergleich jedoch deutlich kleiner als frühere Bitcoin-Abwärtsphasen.
- Institutionelles Kapital scheint das Verhalten von Bitcoin zu verändern, auch wenn kurzfristige Volatilität weiterhin unvermeidbar bleibt.
Quelle: AMBCrypto
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