Deutschland: Bundesweiter Betrug bei Einbürgerungstests aufgedeckt, irakischer Drahtzieher festgenommen

von | 13. Feb. 2026

Ausländer haben bis zu 6.000 Euro gezahlt, damit Leute in ihrem Namen Sprachprüfungen machen, um ein Sprachzertifikat zu bekommen und die deutsche Staatsbürgerschaft zu bekommen.

Die deutschen Behörden haben ein ausgeklügeltes Betrugsnetzwerk aufgedeckt, das angeblich bezahlte Leute eingesetzt hat, um Sprach- und Einbürgerungstests für Migranten zu machen. Der Betrug soll landesweit passiert sein.

Die Ermittlungen, die in Nürnberg stattfinden, deuten auf eine koordinierte Aktion hin, um die Anforderungen für den Aufenthalt und die Staatsbürgerschaft zu umgehen. Potenzielle Antragsteller für die Staatsbürgerschaft müssen nämlich grundlegende Deutschkenntnisse nachweisen.

Die Staatsanwaltschaft sagt, dass das Netzwerk so funktionierte, dass es Ersatzteilnehmer mit guten Deutschkenntnissen zur Verfügung stellte. Den Ermittlern zufolge benutzten die Kandidaten gefälschte Ausweisdokumente, die das Foto des Ersatzteilnehmers zeigten, aber die persönlichen Daten des tatsächlichen Antragstellers enthielten, so die Welt.

Die Leute haben angeblich zwischen 2.500 und 6.000 Euro pro Prüfung gezahlt. Weil die Unterlagen echt aussahen, „konnten die Prüfer den Betrug nicht erkennen“, was dazu führte, dass echte Zeugnisse ausgestellt wurden, mit denen man eine Aufenthaltsgenehmigung oder die Staatsbürgerschaft bekommen konnte.

Die Polizeidirektion Mittelfranken teilte am Montag mit, dass derzeit zwei Personen in Haft sind, darunter ein 39-jähriger Iraker, der als Hauptvermittler identifiziert wurde und sich in Untersuchungshaft befindet.

Außerdem wurde im Januar ein 22-jähriger Deutscher verhaftet, als er gerade dabei war, „eine solche Sprachprüfung abzulegen“.

Das Ausmaß des Netzwerks wurde im Dezember deutlich, als „10 Personen als Mitarbeiter einer Sprachschule in Nordrhein-Westfalen identifiziert wurden, während sie Prüfungen für andere Schulen ablegten“.

Die aktuellen Festnahmen fanden zwar in Bayern statt, aber die „Ermittlungen betreffen das ganze Bundesgebiet“.

Die Polizei meinte, dass es zwar „schon früher Verfahren wegen gefälschter Sprachzertifikate gegeben hat“, aber diese spezielle Methode mit Doppelgängern eine deutliche Verschärfung darstellt. Nach einer ersten Überprüfung der Beweise gingen die bayerischen Ermittler davon aus, dass „es eine hohe zweistellige Zahl weiterer Ermittlungen geben wird“.

Es gibt schon Bedenken wegen der massenhaften Einbürgerung von Ausländern, wobei möglicherweise Tausende oder sogar theoretisch Zehntausende von Ausländern Betrug nutzen, um die Staatsbürgerschaft zu bekommen.

In einem Fall wurden Hunderte gefälschte Zeugnisse von nur einem Beamten gefunden, der herausfand, dass diese Zeugnisse in großem Stil auf TikTok verkauft wurden. (Vgl. Remix)

Außerdem sind wahrscheinlich viele Betrugsfälle gar nicht aufgefallen. Der für die deutsche Staatsbürgerschaft erforderliche Sprachtest, bei dem nur die Stufe B1 nachgewiesen werden muss, zeigt auch kaum, wie gut jemand Deutsch kann. Trotzdem gibt es viele Fälle, in denen Migranten Tausende Euro für gefälschte Zeugnisse oder für Testteilnehmer bezahlen, die den Test für sie machen.

Schon jetzt gibt es große Bedenken wegen ausländischer Arbeitskräfte in Deutschland, die nicht genug Deutsch können, um als Ärzte und Polizisten zu arbeiten. (Vgl. Remix und Remix)

Quelle: Remix

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