- Deutschland hat ein neues Sicherheitsabkommen mit Israel unterschrieben, um gemeinsam gegen den Iran und seine Verbündeten vorzugehen und die Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung und Cybersicherheit auszubauen, obwohl Israel gerade in Gaza militärisch aktiv ist.
- Die meisten Deutschen (62 %) denken, dass Israel in Gaza einen Völkermord begeht, und diese Meinung wird von allen großen Parteien geteilt.
- Trotz der überwältigenden öffentlichen Meinung weigert sich die deutsche Regierung, den palästinensischen Staat anzuerkennen, und beruft sich dabei auf die historische Verantwortung für den Holocaust.
- Deutschlands Haltung hat das Land isoliert, während mehrere andere europäische Nationen den palästinensischen Staat bereits 2025 anerkannt haben. Gleichzeitig hat Berlin die Unterdrückung pro-palästinensischer Aktivitäten im Inland verstärkt.
- Es scheint, als würde Deutschland seine geopolitische Allianz mit Israel über Menschenrechtsbelange und den klaren Willen seiner Bevölkerung stellen und sich damit zum Komplizen des andauernden Krieges machen.
Trotz der großen Ablehnung in der Bevölkerung hat Deutschland seine Sicherheitspartnerschaft mit Israel ausgebaut und ein neues Abkommen geschlossen, das sich gegen den Iran und seine regionalen Verbündeten richtet.
Das Abkommen, das am 11. Januar in Jerusalem von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und Deutschlands Innenminister Alexander Dobrindt unterschrieben wurde, erweitert die Zusammenarbeit bei der Terrorismusbekämpfung, Cybersicherheit und sogenannten „fortschrittlichen Technologien“ – ein Schritt, der laut Kritikern Deutschland noch mehr in Israels anhaltende Angriffe auf den Gazastreifen verwickelt.
Das Abkommen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem eine neue YouGov-Umfrage zeigt, dass 62 % der Deutschen mittlerweile glauben, dass Israel in Gaza Völkermord begeht, wobei die Ablehnung über alle politischen Lager hinweg geht. Selbst unter den Wählern des konservativen CDU/CSU-Blocks von Bundeskanzler Friedrich Merz sehen 60 % die Aktionen Israels als Völkermord an. Die Umfrage ergab auch, dass 71 % der Anhänger der Sozialdemokratischen Partei (SPD) die gleiche Meinung teilen.
Trotzdem unterstützt die Regierung von Merz Israel weiterhin militärisch und positioniert sich als wichtiger Waffenlieferant, gleich nach den USA.
Eine Partnerschaft, die auf Blutvergießen basiert
Der Sicherheitspakt nennt Iran, Libanon, Palästina und Jemen ausdrücklich als Bedrohungen für die „regionale Stabilität“ und stellt Widerstandsgruppen als destabilisierende Kräfte dar. Netanjahus Büro hat erklärt, dass das Abkommen ein Beweis für „Deutschlands starkes Engagement“ für die Sicherheit Israels sei, und gleichzeitig gewarnt, dass Israels Feinde ständig überwacht werden.
Diese Zusammenarbeit folgt auf die teilweise Aussetzung der deutschen Rüstungsexporte nach Israel im vergangenen August, allerdings erst nachdem Israel Pläne für eine vollständige Besetzung des Gazastreifens angekündigt hatte.
Trotz dieser Pause bleibt Deutschland einer der größten Waffenlieferanten Israels und schürt damit einen Krieg, in dem seit Beginn des Konflikts im Oktober 2023 mehr als 65.000 Palästinenser getötet wurden.
Öffentliche Meinung vs. Regierungspolitik
Die YouGov-Umfrage zeigt, dass es eine große Kluft zwischen der deutschen Führung und ihren Bürgern gibt. Während 67 % der Deutschen Israel jetzt negativ sehen, haben Merz und Außenminister Johann Wadephul es vermieden, die Gaza-Offensive als Völkermord zu bezeichnen, und stattdessen mildere Begriffe wie „unverhältnismäßige” Gewalt benutzt.
Noch auffälliger ist die wachsende Unterstützung für einen palästinensischen Staat: 44 % der Deutschen sind jetzt dafür, dass er anerkannt wird, gegenüber 41 % im Mai 2025.
Die Regierung von Merz ist aber immer noch dagegen und meint, dass ein Staat nur durch Verhandlungen entstehen sollte – eine Haltung, die mit der langjährigen Ablehnung der palästinensischen Souveränität durch Israel übereinstimmt.
Deutschlands Isolation auf der Weltbühne
Deutschlands Haltung hat dazu geführt, dass das Land immer mehr isoliert ist. Im Jahr 2025 haben Frankreich, Großbritannien, Belgien, Portugal und Malta den palästinensischen Staat anerkannt, während Berlin sich geweigert hat, mitzumachen.
Merz hat immer wieder auf die „historische Verantwortung” Deutschlands gegenüber Israel wegen des Holocaust hingewiesen, eine Rechtfertigung, die laut Kritikern dazu benutzt wird, Israel vor der Rechenschaftspflicht zu schützen.
Unterdessen haben Experten der Vereinten Nationen (UN) vor einem „anhaltenden Muster” der Unterdrückung pro-palästinensischer Aktivisten durch die deutsche Polizei gewarnt, darunter Protestverbote, Massenverhaftungen und neue Staatsbürgerschaftsregeln, die sich gegen Personen richten, die als „antiisraelisch” gelten. Diese Maßnahmen haben in Verbindung mit der militärischen Unterstützung Israels durch Deutschland die öffentliche Empörung verstärkt.
Während Israel seinen verheerenden Angriff auf Gaza fortsetzt, mit über 32.000 Toten und einer drohenden Hungersnot, sendet die Entscheidung Deutschlands, die Sicherheitsbeziehungen zu vertiefen, eine klare Botschaft: Es wird geopolitische Allianzen über Menschenrechte und öffentliche Meinung stellen. Da die Mehrheit der Deutschen die Handlungen Israels inzwischen als Völkermord anerkennt, bleibt die Frage: Wie lange kann ihre Regierung den Willen ihres Volkes ignorieren?
Im Moment scheint die Antwort „auf unbestimmte Zeit” zu sein. Und solange Deutschland mitschuldig bleibt, wird das Blut von Gaza auch an seinen Händen kleben.
Schau dir das Video über Israels angebliches Ziel einer erneuten Eskalation inmitten des andauernden Konflikts an: (Vgl. Brighteon)

Quellen für diesen Artikel:
Quelle: Natural News
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