Der Umfang ist atemberaubend:
🔴 Jede Suchanfrage, die du eingibst
🔴 Jede Sprach- und Bildersuche
🔴 Jede Autovervollständigung, die du akzeptierst
🔴 Deine Sprache, dein Gerät
🔴 Dein Land, eingeordnet in ein Raster von ca. 3 km²
🔴 Jedes Ergebnis, das du gesehen hast, jeder Link, über den du mit der Maus gefahren bist
🔴 Jeder Klick und jedes Scrollen
🔴 Die vollständige chronologische Reihenfolge Ihrer Suchsitzungen
Das bedeutet, dass die Europäische Union nun Folgendes über Sie weiß:
🔴 Ihre gesundheitlichen Symptome
🔴 Eine Schwangerschaft
🔴 Ihre sexuelle Orientierung
🔴 Ihre politischen Ansichten
🔴 Ihre religiösen Überzeugungen
🔴 Ihre finanziellen Schwierigkeiten
🔴 Ihre rechtlichen Probleme
🔴 Ihre Suchterkrankungen
🔴 Ihre Affären
Gemäß den vorgeschlagenen Maßnahmen zu Artikel 6 Absatz 11 des DMA ist Google dazu verpflichtet, das tägliche Suchverhalten von Hunderten Millionen Europäern über einen täglichen API-Feed an mehrere Dritte weiterzugeben. Jede zugelassene „Online-Suchmaschine“, einschließlich KI-Chatbots, wird fünf Jahre lang Zugriff darauf erhalten.
Die Dinge, die Menschen nur dann eingeben, wenn sie glauben, niemand schaue zu. All dies soll nun täglich in eine unbegrenzte Liste von Dritten fließen, die über die gesamte Europäische Union verstreut sind Brüssel verspricht „Anonymisierung“. In Wirklichkeit handelt es sich dabei um eine dünne technische Fassade, die in der wissenschaftlichen Literatur seit über einem Jahrzehnt immer wieder durchbrochen wurde. Suchverhalten ist ein Fingerabdruck. Das Entfernen eines Namens ändert daran nichts.
Massenhafte Datenlecks werden unvermeidlich. Jeder neue Begünstigte stellt eine neue Angriffsfläche dar, und jede jährliche Prüfung bedeutet ein Jahr stiller Gefährdung zwischen den Kontrollen. Der Datenleck-Vorfall beim Anbieter Discord im Jahr 2025 hat bereits gezeigt, wie schnell 70.000 behördliche Ausweisnummern durch eine einzige Schwachstelle nach außen gelangen können. Stellen Sie sich nun vor, diese Schwachstelle würde den Suchverlauf ganz Europas enthalten.
Überwachung ohne Einwilligung wird zur Norm. Hunderte Millionen EU-Bürger haben niemals zugestimmt, dass ihre Suchanfragen gebündelt und an Unternehmen weitergeleitet werden, von denen sie noch nie gehört haben. Die juristische Fiktion der „Anonymisierung“ kann keine Einwilligung erzeugen, die nie erteilt wurde.
Verhaltensbezogene Suchdaten sind eine Goldgrube für Phishing, Erpressung, Social Engineering und Wirtschaftsspionage. Ausländische Geheimdienste erhalten mühelos eine Hintertür. Sie müssen nicht in Google eindringen. Sie müssen nur den schwächsten Namen auf der Liste der Begünstigten kompromittieren. Ein insolventes Start-up. Ein kompromittierter Auftragnehmer. Eine zugelassene Einrichtung, die still und leise von einem feindlichen Staat übernommen wurde.
Im Namen des „Wettbewerbs“ ist die EU dabei, eine permanente, verteilte und täglich aktualisierte Kopie des kollektiven Suchverlaufs Europas zu erstellen. Ein Überwachungsdatensatz, den Brüssel selbst niemals genehmigen würde, wenn eine andere Regierung versuchen würde, ihn aufzubauen.
Die öffentliche Konsultation endet am Freitag, dem 1. Mai 2026, um 23:59 Uhr MESZ. Die endgültige, verbindliche Entscheidung fällt am 27. Juli 2026.
Danach gibt es kein Zurück mehr.
Quelle: x.com
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