Ein israelischer Auslandsagent übernahm „The Charlie Kirk Show“ nur wenige Tage nach dessen Tötung

von | 25. Juni 2026

Charlie Kirks Medienimperium und seine rechtsgerichtete Aktivistenorganisation „Turning Point USA“ (TPUSA) sind unter die Kontrolle jener von Israel gelenkten Kräfte geraten, gegen die er sich in den letzten Monaten seines Lebens gewandt hatte. Erika Kirk behauptet nun, ihr Ehemann habe Israel bis zum Schluss unterstützt, während TPUSA seine Ablehnung eines Krieges gegen den Iran falsch darstellt.

Die „Charlie Kirk Show“ wird nun von einem auf Bundesebene registrierten Vertreter Israels vertrieben, dessen Aufgabe darin besteht, die amerikanischen Medien mit zionistischer Propaganda zu versorgen. Dies ist Teil eines Vertrags mit einem Jahresvolumen von sage und schreibe 46 Millionen Dollar zwischen der israelischen Regierung und Brad Parscale, dem ehemaligen Stabschef von Donald Trumps Präsidentschaftskampagne 2020. Es handelt sich hierbei möglicherweise um den größten Lobbying-Vertrag in der Geschichte ausländischer Einflussnahmen in den USA.

Am 10. September 2025 wurde Kirk während der ersten Station seiner „American Comeback Tour“ an der Utah Valley State University ermordet. Acht Tage später registrierte sich Parscale als ausländischer Vertreter des israelischen Außenministeriums und übernahm die Verantwortung für eine Propagandaoffensive, die „auf das Publikum der Generation Z plattformübergreifend zugeschnitten ist, einschließlich TikTok, Instagram, YouTube, Podcasts und anderer relevanter digitaler und Rundfunkmedien“. (Vgl. Responsible Statecraft)

Der Vertrag bedeutete, dass die „Charlie Kirk Show“, die seit 2020 vom Salem Media Network verbreitet wurde, unter die Kontrolle eines ausländischen Agenten für Israel gestellt wurde, wobei Parscale die Rolle des Chief Strategy Officer bei Salem übernahm. Gemäß den Vertragsbedingungen sollte Parscales „Clock Tower“ „seine pro-israelischen Botschaften in die Angebote des Salem Media Network integrieren“.

Laut einem Bericht von Radio Ink vom Dezember 2025 wird die „Charlie Kirk Show“ „als Podcast im Salem Podcast Network fortgeführt, da Salem Media ‚seine engen beruflichen und persönlichen Beziehungen zu Turning Point USA aufrechterhalten wird‘“.

Seit Kirks Ermordung haben seine Nachfolger ihr Bestes getan, um seine vehemente Ablehnung eines Krieges gegen den Iran sowie seine öffentlichen Ausbrüche der Abscheu gegenüber Netanjahu und dessen Armee von Lobbyisten in den USA zu verschleiern. Kirks Witwe und Nachfolgerin als CEO von TPUSA, Erika Kirk, betont nun, dass sie und ihr Ehemann in ihrer Unterstützung für Israel niemals ins Wanken geraten seien. (Vgl. X) Sie war zudem nicht bereit zu äußern, was ihr verstorbener Ehemann über den Krieg gedacht hätte, den die USA und Israel in diesem Jahr gegen den Iran geführt haben. (Vgl. X)

„Mein Mann ist nicht mehr hier, um zu sagen, ob wir mit dem Iran Krieg führen sollten oder nicht“, antwortete Erika Kirk auf eine Frage bei einer TPUSA-Veranstaltung im Mai 2026. „Ich wünschte mir sehr, er wäre jetzt hier und würde uns sagen, ob wir es tun sollten oder nicht.“

In den Monaten vor seiner Ermordung ließ Kirk jedoch kaum Zweifel daran, wie er zu einem von den USA gegen den Iran geführten Krieg stand. In einer seiner zahlreichen Tiraden gegen einen Angriff auf den Iran verurteilte er Senator Lindsey Graham und andere Kriegsbefürworter als „pathologisch wahnsinnig“. Er warnte weiter, dass ein Krieg zum Regimewechsel unweigerlich „einen Sumpf schafft. Und dann kommt es zum Bürgerkrieg.“ (Vgl. X)

Kirks Nachfolger leugnet in unredlicher Weise eine Verbindung zu Israel

Seit Kirks Ermordung hat Andrew Kolvet, der langjährige Kommunikationsdirektor von TPUSA, seinen Platz als Moderator bei „The Charlie Kirk Show“ eingenommen. In einer Folge der Sendung im Mai dieses Jahres griff Kolvet den kriegsgegnerischen republikanischen Abgeordneten Thomas Massie an, der gerade von einem von Trump unterstützten Herausforderer in der Vorwahl besiegt worden war, der mit Spenden in Rekordhöhe von 15 Millionen Dollar von Organisationen der Israel-Lobby finanziert worden war. Kolvet räumte zwar ein, dass Kirk ein „großer Fan“ von Massie gewesen sei, behauptete jedoch, sein verstorbener Kollege sei privat „wirklich frustriert“ gewesen über die Behinderung von Trumps Agenda durch den Kongressabgeordneten. (Vgl. X)

Die Kommentare mit fragwürdiger Quelle veranlassten Massie, Grok, den KI-Chatbot von Twitter/X, zu fragen: „Stimmt es, dass die ‚Charlie Kirk Show‘ nun von einem registrierten ausländischen Vertreter Israels verbreitet wird?“ (Vgl. X)

Nach anhaltendem Nachhaken durch andere X-Nutzer gab Grok schließlich eine Antwort preis, in der bestätigt wurde: „Ja, hier besteht eine nennenswerte Verbindung, die es zu beachten gilt.“ Grok erklärte weiter, dass „der Vertreiber (Salem Media) direkte Überschneidungen auf hoher Ebene und eine aktive Zusammenarbeit mit einem registrierten israelischen Auslandsagenten aufweist.“

Groks Antwort stand in direktem Widerspruch zu Kolvets Versuch, Massies Behauptung zu widerlegen. Laut Kolvet wird „The Charlie Kirk Show“ („The CK Show“) „über [Steve Bannons ‚Real America’s Voice‘] ausgestrahlt, nicht über Salem. Ich war von Anfang an dabei. Habe alle Gäste gebucht … Habe den gesamten redaktionellen Inhalt entwickelt. Wir orientieren uns an Bannons ‚War Room‘.“

Nach dem Mord an Kirk bedankte sich Kolvet jedoch ausdrücklich bei dem von Israel kontrollierten Unternehmen Salem Media dafür, dass es die Ausstrahlung von „The Charlie Kirk Show“ fortsetzte. „Salem hat sich während dieses gesamten Prozesses äußerst großzügig gezeigt und uns sogar ermutigt, die Sendung weiterhin im Salem Radio Network auszustrahlen“, erklärte Kolvet gegenüber Radio Ink.

Bis heute wird „The Charlie Kirk Show“ auf der Website des Salem Podcast Network bereitgestellt.

Kolvets Versuch der Schadensbegrenzung war gescheitert und verstärkte die öffentliche Kritik an TPUSA, da die Organisation die sich wandelnden Positionen ihres Gründers zu Israel und zum Iran verraten hatte.

TPUSA wieder auf Linie mit Israel bringen

Wie The Grayzone berichtete, quälte sich der TPUSA-Gründer in den Wochen vor Kirks Ermordung mit dem wachsenden Druck, den er von Israels Mittelsmännern und von Netanjahu selbst verspürte, eine Blitzkampagne jugendorientierter zionistischer Propaganda zu leiten. Am 6. August 2025, etwas mehr als einen Monat vor seinem Tod, wetterte Kirk offen gegen jüdische „Führungskräfte“ und „Interessenvertreter“, die ihn wegen seiner Kritik an der israelischen Politik bedrängten. „Plötzlich heißt es: ‚Oh, Charlie: Er ist nicht mehr unter uns.‘ Moment mal – was genau bedeutet ‚unter uns‘? Ich bin Amerikaner, okay? Ich vertrete dieses Land“, wetterte er gegenüber der Podcast-Moderatorin Megyn Kelly.

Tage vor Kirks öffentlicher Tirade nahm er an einem privaten Treffen teil, das der zionistische Milliardär Bill Ackman in den Hamptons veranstaltet hatte. Dort, wie The Grayzone enthüllte, ging eine Mitarbeiterin der Israel-Lobby namens Natasha Hausdorff hart mit Kirk ins Gericht, weil er sich über „moralische Erpressung“ aus Tel Aviv beschwert hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte Kirk bereits eine massive Zuwendung von Spenden zugunsten Israels an TPUSA abgelehnt und war dabei, ein persönliches Angebot Netanjahus für einen Besuch in Jerusalem abzulehnen. Zudem gewährte er bei TPUSA-Veranstaltungen einigen der schärfsten rechtsgerichteten Kritiker Israels eine Plattform, von Tucker Carlson über Megyn Kelly bis hin zum antizionistischen jüdischen Komiker Dave Smith.

Am 6. September 2025 prangerte ein erzkonzervativer Zionist und Multimillionär namens Robert Shillman Kirk von der Tribüne einer privaten Gala in Los Angeles an und drückte sein Bedauern darüber aus, sein Vermögen an TPUSA verschwendet zu haben, nun da sich deren Gründer gegen Israel gewandt hatte. Wie The Grayzone enthüllte, hatte Shillman gerade eine Spende in Höhe von 2 Millionen Dollar an TPUSA als Strafe für Kirks „Ketzerei“ zurückgezogen.

Vier Tage später wurde Kirk vor den Augen Tausender Teilnehmer seiner sogenannten „American Comeback Tour“ von einem Scharfschützen in den Hals geschossen.

Etwas mehr als eine Woche nach dem schockierenden Attentat übernahm das israelische Außenministerium durch seinen Lobbyvertrag mit Parscales „Clock Tower X“ faktisch die Kontrolle über die „Charlie Kirk Show“. Angesichts der Äußerungen, die Kirk in den Wochen vor seiner Ermordung sowohl öffentlich als auch privat gegenüber Vertrauten über Israel gemacht hatte, erscheint es unwahrscheinlich, dass er einer Vereinbarung zugestimmt hätte, die einem registrierten Lobbyisten für Israel die Verantwortung für die Ausstrahlung seiner Sendung übertrug.

Einige Tage später, am 15. September, erschien Ben Shapiro, einer der prominentesten Propagandisten von Netanjahus politischem Netzwerk in den USA, in den TPUSA-Studios, um eine dramatische Ankündigung zu machen. Neben Kirks ehemaligen Co-Moderatoren sitzend erklärte Shapiro, dass sein Medienunternehmen „Daily Wire“ 1 Million Dollar an TPUSA spenden werde, um angeblich „die Menschen zurück zu Christus, zurück in die Kirche und zurück zu biblischen Werten zu führen“. (Vgl. X)

Angesichts der Tatsache, dass der Daily Wire zu diesem Zeitpunkt bereits massive finanzielle Verluste verzeichnete, (vgl. Puck News) Mitarbeiter entließ (vgl. X) und in rasantem Tempo Leser verlor, (vgl. X) warf diese enorme Spende die Frage auf, ob Shapiro als Mittelsmann für israelische Lobbyisten fungierte, die Kirks unerwarteten Tod ausnutzten, um die Kontrolle über TPUSA zurückzugewinnen.

Bis heute gibt es keine Beweise dafür, dass der Staat Israel für die Ermordung von Charlie Kirk verantwortlich war. Dennoch ist es unbestreitbar, dass Kirks Ermordung eines der größten Hindernisse für Israels Pläne beseitigte, Trump dazu zu zwingen, einen massiven Krieg zum Regimewechsel gegen den Iran zu beginnen.

Wie The Grayzone berichtete, war Kirk die einzige Persönlichkeit in Trumps engstem Kreis, die den Präsidenten persönlich davon abzubringen versuchte, US-Streitkräfte für Israels 12-tägigen Angriff auf den Iran im Juni 2025 einzusetzen. Trump „schimpfte“ laut einer Quelle wegen Kirks Ungehorsam und entließ ihn wütend. Tage später befahl Trump US-Luftangriffe auf iranische Nuklearanlagen und bereitete damit den Boden für die „Operation Epic Fury“ im folgenden Jahr. Dieser Bericht wurde inzwischen von Vizepräsident J.D. Vance bestätigt. (Vgl. X)

Die Entwicklung von Charlie Kirk verschleiern

Als Trump am 28. Februar 2026 die „Operation Epic Fury“ startete, löste er ein Chaos aus, das Kirks düsterste Warnungen hinsichtlich der Folgen eines Regimewechselkriegs gegen Teheran wahr werden ließ. Vier Tage nach Kriegsbeginn veröffentlichte TPUSA auf X ein Video, das andeutete, er hätte den Angriff auf den Iran unterstützt. Der Beitrag löste eine weitere, wütende Gegenreaktion aus, bei der Hunderte von verärgerten Kommentatoren die Organisation dafür anprangerten, Kirks vehement geäußerte Ablehnung des Krieges falsch dargestellt zu haben. (Vgl. X)

Zu diesem Zeitpunkt hatte Erika Kirk bereits daran gearbeitet, TPUSA wieder in Einklang mit der israelischen Agenda zu bringen, der sich ihr als Märtyrer gegangener Ehemann widersetzt hatte.

Am 13. Dezember 2025 trat Kirks Witwe in einer im Fernsehen übertragenen Bürgerversammlung auf, die von der selbsternannten „zionistischen Fanatikerin“ Bari Weiss moderiert und von CBS News ausgestrahlt wurde (vgl. NY Times) – einem Sender, der vier Monate zuvor vom milliardenschweren israelischen Verbündeten David Ellison aufgekauft worden war. Während dieses sorgfältig inszenierten und peinlichen Spektakels befragte Weiss Kirk gezielt zu den Ansichten ihres verstorbenen Ehemanns über Israel. (Vgl. The Greyzone)

„Charlie pflegte zu sagen: Judenhass ist Hirnverfall“, betonte Erika Kirk, bevor sie wehmütig von einer Reise nach Jerusalem berichtete, bei der sie „sah, wie die Bibel in Technicolor zum Leben erwacht“. (Vgl. X)

„Wie könnte man diesen Ort hassen?“, fragte sie sich und bezog sich dabei auf den Staat Israel.

Quelle: The Grayzone

Telegram zensiert nicht! Wenn du diese Information wichtig findest, kannst du Legitim auf Telegram kostenlos abonnieren: hier anmelden (Telegram herunterladen)

Legitim-Newsletter

 

Abonniere den Newsletter,


um die wichtigsten Updates per E-Mail zu erhalten!

Du hast dich erfolgreich angemeldet - danke!