Empörung über Umbenennung von Pädophilen in „von Minderjährigen angezogene Personen“

von | 21. Jan 2023

Lydia Lerma aus Colorado hat eine gemeinnützige Organisation gegründet, die Familien hilft, flüchtige Pädophile zu jagen. 
(Foto mit freundlicher Genehmigung von Lydia Lerma)

Als „skrupellos“ bezeichnete Lydia Lerma die Versuche Pädophile in „von Minderjährigen angezogene Personen“ (minor-attracted persons) umzubenennen. Vor vier Jahren war der damals sechsjährige Sohn von Lerma aus dem US-Bundesstaat Colorado sexuell missbraucht worden.

In akademischen Kreisen gebe es Bestrebungen Pädophilie nur noch als eine weitere sexuelle Orientierung zu betrachten aber nicht mehr als eine psychische Störung.

„Die Idee ist, dass Pädophile ihr Trauma nachspielen, indem sie ein Opfer in dem Alter wählen, in dem sie missbraucht wurden. Aber das stimmt so nicht“, sagte Jon Uhler gegenüber „The Epoch Times“. Uhler arbeitet seit 30 Jahren mit Sexualstraftätern in Pennsylvania und South Carolina.

Sollte im Rahmen eines kulturellen Wandels Pädophilie als geschützte Klasse mit Bürgerrechtsstatus gelten, könnten Arbeitgeber Pädophile nicht länger diskriminieren.

Pädophilie sei die vierte und letzte Stufe der „neuheidnischen sexuellen Revolution“, sagte Theologe Scott Clark aus Kalifornien und: „Das geht alles auf unseren Mangel an Verbindung zur Natur zurück. Wenn die Natur weg ist, haben wir keine Grenzen mehr und alles ist möglich“, so Clark, der folgende drei Stufen der sexuellen Revolution wahrgenommen hat: 1. Feminismus, 2. Legalisierung der Abtreibung. 3. Zulassung der gleichgeschlechtlichen Ehen.

Uhler und Clark glauben, dass das ultimative Ziel darin bestünde, das Alter zu senken, in dem Minderjährige dem Sex zustimmen können.

In den USA gibt es ein Gesetz, dass es Richtern erlaubt erwachsene Personen, die weniger als zehn Jahre älter als ihr/e Sexualpartner/in sind, nicht als Sexualstraftäter zu registrieren. So könnte beispielsweise ein 24-Jähriger, der Sex mit einem 14-Jährigen hat, der Registrierung entkommen. „Die Vorstellung, dass ein 14-Jähriger sexuellen Beziehungen zu einem Erwachsenen zustimmen könnte, ist irrational“, sagte Jeff Childers, Rechtsanwalt aus Florida, der gegen Corona-Maskenpflichten kämpfte und Eltern half, sich der Sexualisierung in Schulen zu widersetzen. Childers: „Die Menschen müssen das Problem der Normalisierung der Pädophilie an jedem Punkt bekämpfen, sonst könnte es plötzlich legal werden.“

„Pädophilie sollte nicht als sexuelle Orientierung angesehen werden, da es sich um eine ungleiche Machtdynamik zwischen einem Kind und einem Erwachsenen handelt“, sagte die eingangs erwähnte Mutter aus Colorado, Lydia Lerma, die selbst in ihrer Jugend Opfer sexuellen Missbrauchs wurde aber nicht zur Täterin geworden sei.

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Quelle: The Epoch Times

Jon Uhler, ein Therapeut, der Sexualstraftäter im Gefängnis interviewt. 
(Mit freundlicher Genehmigung von Jon Uhler)
Scott Clark ist Pfarrer und lehrt Kirchengeschichte und historische Theologie in Kalifornien. 
(Foto mit freundlicher Genehmigung von Scott Clark)
Floridas Anwalt Jeff Childers in seinem Büro in Gainesville am 12. Oktober 2021. (Amber Dorn für The Epoch Times)

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