Das FBI kommt zu dem Schluss, dass Jeffrey Epstein keine Klienten hatte, niemanden erpresste und definitiv Selbstmord beging

von | 9. Juli 2025

Der angeblich verstorbene Finanzier Jeffrey Epstein und seine Kollegin Ghislaine Maxwell wurden beide vom Justizministerium wegen Sexhandels angeklagt – und Maxwell wurde verurteilt. Aber laut dem Justizministerium hatten die beiden anscheinend keine Kunden. (Vgl. Headline USA)

In einem brisanten FBI-Memo, das an Axios durchgesickert ist und am Sonntagabend veröffentlicht wurde, sagten Beamte, sie hätten mehr als 300 Gigabyte an Beweisen gegen Epstein geprüft – und keine Hinweise auf einen groß angelegten Menschenhandel oder sexuelle Erpressung gefunden.

„Diese systematische Überprüfung hat keine belastende „Kundenliste“ zu Tage gebracht. Es wurden auch keine glaubwürdigen Beweise dafür gefunden, dass Epstein im Rahmen seiner Aktivitäten prominente Personen erpresst hat. Wir haben keine Beweise gefunden, die eine Untersuchung gegen nicht angeklagte Dritte rechtfertigen würden“, heißt es in dem nicht unterzeichneten Memo.

Das FBI hat auch nochmal gesagt, dass Epstein sich selbst umgebracht hat. Um zu zeigen, dass Epsteins Zelle in der Nacht, in der er sich angeblich umgebracht hat, sicher war, hat das FBI Aufnahmen von der einzigen Kamera veröffentlicht, die da war. Die Kamera hat aber nur einen winzigen Teil der Treppe gezeigt, die zu Epsteins Zelle führt.

Laut einem Bericht des DOJ-OIG aus dem Jahr 2023 waren im Haftraum Epsteins nur zwei Kameras eingeschaltet – und die hatten auch noch jede Menge tote Winkel. Die Kamera in Epsteins Zellblock, wo mindestens drei andere Häftlinge waren, hat nicht aufgezeichnet. Auch die Kamera, die einen der Aufzüge zu Epsteins Etage überwachte, war nicht in Betrieb. (Vgl. Headline USA)

Der Bericht des DOJ-OIG enthüllte außerdem, dass die Gefängnisbeamten bereits am Tag vor Epsteins Tod von den defekten Kameras wussten.

Generalinspekteur Michael Horowitz sagte, seine Leute hätten einen MCC-Techniker befragt, der am 8. August 2019 mit der Reparatur der Kameras angefangen, seine Arbeit aber nicht fertig gemacht hat. Der Techniker meinte, er habe „keine Ahnung“, warum er nicht in der Einrichtung geblieben ist, um das Problem an diesem Tag zu lösen.

Epsteins Tod wurde als Selbstmord durch Erhängen eingestuft, nachdem er am 10. August 2019 tot in seiner Gefängniszelle gefunden wurde. Seine Anwälte haben das aber angefochten. Skeptiker weisen auf defekte Überwachungskameras, schlafende Wärter und Knochenbrüche in Epsteins Hals hin, was ihrer Meinung nach darauf hindeutet, dass sein Tod kein Selbstmord war.

Wegen Epsteins engen Kontakten zu bekannten Politikern und Prominenten wie Bill Clinton, dem ehemaligen israelischen Premierminister Ehud Barak, Prinz Andrew und Bill Gates und vielen anderen, denken einige, dass Epsteins Tod ein Auftragsmord war, um ihn zum Schweigen zu bringen. Zu den Anhängern dieser Theorie gehört auch Epsteins ehemalige Partnerin Maxwell, die wegen Sexhandels eine 20-jährige Haftstrafe absitzt.

„Ich glaube, dass er ermordet wurde. Ich war total geschockt und dachte nur: ‚Wie konnte das passieren?‘ Ich war mir sicher, dass er Berufung einlegen würde und dass er durch die Nichtverfolgungsvereinbarung geschützt war“, sagte Maxwell 2023 gegenüber dem britischen Reporter Jeremy Kyle von TalkTV. (Vgl. X)

Die von Maxwell erwähnte Vereinbarung, dass keine Strafverfolgung stattfindet, war ein Deal, den Epstein 2008 mit dem Justizministerium gemacht hat. Er hat sich schuldig bekannt, eine Minderjährige unter 18 Jahren zur Prostitution gezwungen zu haben. Epstein wurde in einem privaten Flügel des Palm Beach County Stockade untergebracht und durfte angeblich bis zu 12 Stunden am Tag im Rahmen einer „Freigangregelung” das Gefängnis verlassen.

Nachdem der Miami Herald Ende 2018 einen Artikel über Epstein und seine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft veröffentlicht hatte, wurde Epstein am 6. Juli 2019 wegen des Vorwurfs des Sexhandels mit Minderjährigen in Florida und New York wieder verhaftet.

Quelle: ZeroHedge

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