„Ich habe noch nie ein Verbrechen dieses Ausmaßes erlebt“: Österreichischer Polizeisprecher mit 20-jähriger Erfahrung

von | 17. Sep. 2025

Die syrische Jugendbande „505“ ist für 30 Opfer verantwortlich, darunter brutale Prügeleien, Messerstechereien und Raubüberfälle.

In den Städten Graz und Wien wurden mehr als 30 Opfer einer syrischen Jugendbande namens „505“ registriert. Die Verdächtigen sind zwischen 17 und 20 Jahre alt. Die Polizei berichtet, dass sie der Gruppe mit Massenverhaftungen einen „schweren Schlag“ versetzt habe.

„Ich habe in meiner 20-jährigen Laufbahn noch nie eine solche Dimension (der Kriminalität) erlebt“, sagte Polizeisprecher Fritz Grundnig.

Der organisierten Bande wird eine lange Reihe extrem gewalttätiger Übergriffe zwischen November 2024 und Juni 2025 vorgeworfen, die meisten davon in Graz. Die steirische Polizei hat den nationalen Medien Details über die Gruppe bekannt gegeben, darunter auch ihre Verwicklung in den Drogenhandel.

„Insgesamt wurden über 20 Straftaten gemeldet, bei denen mehr als 30 Opfer von dieser Bande verletzt und angegriffen wurden“, erklärte Grundnig.

„Die Männer werden verdächtigt, seit Ende 2024 in Graz vorsätzlich schwere Körperverletzung, Raubüberfälle, Drohungen und Nötigung begangen zu haben, wobei sie in unterschiedlichem Maße beteiligt waren, und sich zu einer kriminellen Vereinigung zusammengeschlossen haben“, heißt es in einer weiteren Pressemitteilung.

Die Ermittlungen ergaben, dass die „505“-Gruppe stumpfe und stechende Waffen einsetzte. Unter den Opfern befanden sich laut Medienbericht von Die Presse auch Minderjährige.

Obwohl die Bande vor allem in Graz aktiv war, kam es auch in Wien zu einer Reihe von Festnahmen.

Viele Opfer waren extremer Gewalt ausgesetzt.

„Im Juni beispielsweise stach die Gruppe auf dem Griesplatz auf einen Mann ein. Er erlitt eine Stichwunde am Oberschenkel“, berichtete Grundnig.

Der Polizeisprecher erklärte außerdem, dass die Bande im Drogenhandel tätig sei.

„Bei den Hausdurchsuchungen, die natürlich im Rahmen dieser Operation durchgeführt wurden, wurde eine beträchtliche Menge an Drogen gefunden“, erklärte er.

Die Bande benannte sich offenbar nach einer anderen arabischen Clan-Bande, die 2024 in Wien an brutalen Zusammenstößen zwischen Tschetschenen, Türken und Syrern beteiligt war, die sich unter dem Namen 505 oder 505/515 versammelt hatten.

Bei diesen Zusammenstößen kam es zu Schießereien, mehreren Messerstechereien und regelmäßiger Gewalt.

Quelle: Remix News

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