Krypto in Fiat – aber zu welchem Preis? Ein genauer Blick auf TrustLinq

von | 19. Dez. 2025

In der folgenden Pressemitteilung präsentiert sich TrustLinq als Vermittler, der es ermöglichen soll, Kryptowährungen einfach in Fiatwährungen wie Euro oder US-Dollar auszugeben. Doch bereits hier zeigen sich die Probleme, die mit diesem Modell einhergehen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in der Schweiz und ist dort reguliert. Das bedeutet konkret, dass bei größeren Summen vermutlich ein Herkunftsnachweis der Kryptowährungen erforderlich ist und zudem ein strenges KYC notwendig wird, um den gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen. Nicht ohne Grund taucht in der Pressemitteilung das Wort „reguliert“ gleich siebenmal auf. Eine weitere Hürde sind die hohen Gebühren. (Vgl. Trustlinq)

TrustLinq will das milliardenschwere Nutzbarkeitsproblem von Kryptowährungen lösen

Chainwire – 09. Dezember 2025 – Pressemitteilung

Dezember 2025 – Zug, Schweiz

TrustLinq, ein in der Schweiz reguliertes Zahlungsunternehmen, nimmt sich eines der weltweit am häufigsten genannten Probleme im Bereich Kryptowährungen an: Große Mengen an Kryptowerten werden weltweit gehalten, können aber im herkömmlichen Finanzsystem nur schwer genutzt werden.

Der Mangel an einem zuverlässigen und rechtskonformen Weg von Krypto in die globalen Bankennetzwerke hat dazu geführt, dass Vermögenswerte im Wert von Milliarden faktisch brachliegen. TrustLinq stellt eine regulierte Infrastrukturebene bereit, die es ermöglicht, Bestände an Kryptowährungen zur Finanzierung von in Fiatwährungen denominierten Transaktionen in mehr als 70 Währungen über etablierte Abwicklungskanäle zu nutzen, ohne dass dafür ein Bankkonto erforderlich ist.

Laut aktuellen Schätzungen aus der Branche halten weltweit rund 580 Millionen Privatpersonen und Unternehmen Kryptowährungen, während nur etwa 15.000 Händler diese direkt akzeptieren. Das entspricht weniger als 0,003 % realer globaler Nutzbarkeit im Alltag. Analysten haben diese Lücke immer wieder als zentrales Strukturproblem identifiziert: Große Mengen an Kryptowährungen bleiben innerhalb der traditionellen Finanzsysteme praktisch ungenutzt. In genau diesem Bereich ist TrustLinq tätig und stellt eine regulierte Infrastrukturebene bereit, durch die Bestände an Kryptowährungen Fiat-Transaktionen über globale Bankennetzwerke finanzieren können.

Die Plattform ist innerhalb eines Schweizer Regulierungsrahmens aufgebaut und integriert strukturierte betriebliche Kontrollen, sichere Prozesse für die Verwahrung und Handhabung von Vermögenswerten sowie Abwicklungsverbindungen über mehrere Rechtsordnungen hinweg. Diese Elemente schaffen eine Infrastrukturebene, die sich aufgrund der regulatorischen, technischen und prozessualen Anforderungen nur schwer nachbilden lässt. Die Konfiguration ist darauf ausgelegt, grenzüberschreitende, durch Kryptowährungen finanzierte Fiat-Transaktionen vorhersehbar, transparent und skalierbar zu unterstützen.

„Die weltweite Beteiligung an Kryptowährungen wächst weiter, aber die Verbindung zwischen dezentralen Vermögenswerten und den traditionellen Finanzsystemen ist nach wie vor begrenzt“, sagte Sharon Gal Franko, CEO von TrustLinq. „TrustLinq wurde entwickelt, um eine Infrastrukturebene bereitzustellen, die Kryptowährungen mit etablierten Fiat-Abwicklungsnetzwerken in einem regulierten und kontrollierten Umfeld verbindet.“

TrustLinq ist für Privatpersonen und Unternehmen in berechtigten Rechtsräumen zugänglich. Unterstützte Kryptowährungen zum Start sind unter anderem der Stablecoin Tether (USDT) auf den Blockchain-Standards ERC20 [Ethereum] und TRC20 [Tron] sowie die Stablecoins USD Coin (USDC) und Euro Coin (EURC). Weitere Abwicklungswege, technische Integrationen und Plattformfunktionen befinden sich im Aufbau und sind Teil der Unternehmens-Roadmap.

Fachleute der Zahlungsbranche haben das Entstehen einer neuen Kategorie von Infrastruktur identifiziert, die es ermöglichen soll, Kryptowährungen aus der Selbstverwahrung in traditionelle Finanzsysteme zu überführen, ohne als Börse, Wallet-Anbieter, Zahlungsabwickler oder Geldtransferdienst zu agieren. TrustLinq bewegt sich in diesem entstehenden Segment, das zunehmend als eigene Kategorie in der Finanztechnologie angesehen wird. Das Modell wird als „Self-Custodial Crypto to Third-Party Fiat Settlement“ bezeichnet [ein Ansatz, bei dem Nutzer ihre Kryptowährungen selbst verwahren, aber Fiat-Zahlungen an Dritte über regulierte Netzwerke auslösen können] und beschreibt eine Infrastrukturebene, die es Nutzern erlaubt, die Kontrolle über ihre digitalen Vermögenswerte zu behalten und dennoch Fiat-Überweisungen an Drittparteien über regulierte Abwicklungsnetzwerke zu initiieren. TrustLinq fügt eine operationale Ebene hinzu, die digitale Vermögenswerte mit traditionellen Bankstrukturen verbindet und damit eine Lücke schließt, die durch bestehende Zahlungs- oder Kryptomodelle bislang nicht abgedeckt wird.

Über TrustLinq

TrustLinq ist ein in der Schweiz regulierter Finanzintermediär, der Kryptowährungen mit dem traditionellen Bankwesen verbindet. Die Plattform ermöglicht es Privatpersonen und Unternehmen mit Kryptowährungsbeständen, Fiat-Zahlungen in mehr als 70 Währungen an Empfänger weltweit zu senden.

Das Unternehmen arbeitet unter Schweizer Aufsicht und in Übereinstimmung mit den Schweizer Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche (Anti-Money Laundering, AML). TrustLinq ermöglicht nahtlose Krypto-zu-Fiat-Transaktionen und führt Zahlungen weltweit aus, während gleichzeitig lokale Zahlungseffizienz über Verfahren wie den Einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (Single Euro Payments Area, SEPA), das Nachrichtennetzwerk Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (SWIFT), das britische Schnellzahlungssystem Faster Payments, das US-Zahlungssystem Automated Clearing House (ACH) sowie künftige Debitkartenlösungen erhalten bleibt.

Das Unternehmen stellt Sicherheit, Compliance und Nutzerkontrolle in den Vordergrund und setzt auf ein nichtverwahrendes Vermittlermodell, das keine Kundengelder hält.

Weitere Informationen finden Nutzer auf der Website von TrustLinq.

Kontakt: Sharon Gal Franko

Quelle: DailyHodl.com

Artikelempfehlungen:

  • Spar verkauft Krypto-Freiheit – doch nur wer Binance Pay nutzt, darf so bezahlen
    Die Supermarktkette Spar ermöglicht erstmals in der ganzen Schweiz Zahlungen mit digitalen Vermögenswerten, wobei Stablecoins und Kryptowährungen über Binance Pay genutzt werden müssen.
    Das Projekt spart Händlern Gebühren, wirft aber auch Fragen nach Kontrolle und Unabhängigkeit von Krypto auf und bindet es immer mehr ans herkömmliche Finanzsystem.
  • Die Schweiz baut ihr digitales Gefängnis – und Krypto wird jetzt Teil davon
    Ab 2026 wird jede Krypto-Transaktion in der Schweiz meldepflichtig – ein Schritt, der nicht nur für mehr Steuertransparenz sorgt, sondern auch das Ende eines bislang freien digitalen Finanzraums markiert.
    Was als Fairness verkauft wird, ist in Wahrheit ein System aus Überwachung und Kontrolle.

Telegram Logo „Bye Bye Staat & Hallo Freiheit“
Abonniere jetzt LegitimCrypto auf Telegram!

Legitim-Newsletter

 

Abonniere den Newsletter,


um die wichtigsten Updates per E-Mail zu erhalten!

Du hast dich erfolgreich angemeldet - danke!