Naturheilkundler auf der ganzen Welt vertreten eine sehr ähnliche Meinung, wenn es um die Behandlung chronischer Entzündungen geht: Invasive Therapien sind NICHT die Lösung. Entzündungen sind der Auslöser fast aller bekannten Krankheiten, und die Ursachen sind meist schlechte Ernährung, schlechte Umweltbedingungen und – man höre und staune – schlechte Medizin. Dazu gehören auch Kortisonspritzen gegen Arthritis.
Die Hälfte aller Amerikaner ist übergewichtig, die Hälfte davon ist fettleibig, und die Hälfte dieser fettleibigen Menschen ist krankhaft fettleibig. Das belastet mit der Zeit die Knie, und die meisten fettleibigen Menschen nehmen mit jeder Mahlzeit Giftstoffe auf, die Entzündungen bis zum Äußersten verschlimmern und ihre Knie so stark schmerzen lassen, dass sie nach Kortisoninjektionen schreien. (Vgl. StudyFinds) Alles, um den Schmerz zu stoppen, aber hilft das auch?
Studie warnt: Kortisonspritzen gegen Knieschmerzen können Arthrose beschleunigen
Eine neue groß angelegte Studie legt nahe, dass Kortisonspritzen, die häufig zur Linderung von Knieschmerzen eingesetzt werden, die Gelenkschäden mit der Zeit verschlimmern können. Dies wirft Fragen zu einer Behandlungsmethode auf, auf die Millionen Menschen vertrauen. Die in der Fachzeitschrift „Radiology“ veröffentlichte Studie ergab, dass Patienten, die Kortikosteroid-Spritzen erhielten, eine schnellere Progression der Arthrose aufwiesen als Patienten, die sich für keine Behandlung oder eine alternative Spritze entschieden hatten.
Die Ergebnisse stellen eine jahrzehntelange Praxis infrage. Seit ihrer Einführung in den 1950er Jahren sind Kortikosteroid-Injektionen ein Standardmittel zur kurzfristigen Linderung von Arthritis-Schmerzen. Mehr als 10 % der Patienten mit Kniearthrose erhalten sie jährlich. Die MRT-basierten Ergebnisse der Studie deuten jedoch darauf hin, dass diese Injektionen versteckte Kosten verursachen könnten: einen beschleunigten Knorpelabbau und Knochenschäden.
Wichtigste Ergebnisse:
- Steroidinjektionen im Zusammenhang mit Gelenkverschleiß: Patienten, die Kortikosteroidinjektionen erhielten, zeigten eine deutlich stärkere Progression der Arthritis – einschließlich Knorpelschäden und Knochenmarkläsionen – als unbehandelte Personen.
- Hyaluronsäure kann Gelenke schützen: Im Gegensatz dazu zeigten Patienten, denen Hyaluronsäure (ein Gelenkschmiermittel) injiziert wurde, über einen Zeitraum von vier Jahren ein langsameres Fortschreiten der Erkrankung und eine stabile Knorpelstruktur.
- Schmerzlinderung vs. langfristiges Risiko: Während Steroidinjektionen eine stärkere kurzfristige Schmerzlinderung bewirkten, bot Hyaluronsäure eine mildere, aber anhaltende Linderung ohne strukturelle Schäden.
Die Forscher analysierten Daten von 210 Teilnehmern der Osteoarthritis Initiative (2004–2015) und verfolgten die Gesundheit der Kniegelenke mittels MRT-Untersuchungen vor und nach den Injektionen. Mithilfe des Whole-Organ MRI Score (WORMS) bewerteten sie Veränderungen an Knorpel, Knochen und anderen Geweben. Die Steroidgruppe (44 Patienten) zeigte deutliche Anzeichen einer Verschlechterung der Schäden, während die Hyaluronsäuregruppe (26 Patienten) die Integrität der Gelenke bewahrt hatte.
Die Hauptautorin der Studie, Dr. Upasana Upadhyay Bharadwaj, betonte die Notwendigkeit zur Vorsicht: „Diese Ergebnisse könnten klinische Leitlinien beeinflussen und zu einem umsichtigeren Einsatz von Kortikosteroiden und einer stärkeren Berücksichtigung von Alternativen führen.“ Allerdings handelt es sich um eine Beobachtungsstudie – sie beweist keinen kausalen Zusammenhang, und Faktoren wie der Lebensstil der Patienten oder die Häufigkeit der Injektionen könnten eine Rolle spielen.
Kortisoninjektionen wurden aufgrund ihrer schnellen entzündungshemmenden Wirkung beliebt, aber frühere Studien haben auf Risiken hingewiesen. Eine Studie aus dem Jahr 2019, die im Fachmagazin JAMA veröffentlicht wurde, fand einen Zusammenhang zwischen wiederholten Steroidinjektionen und einer Knorpelverdünnung. Die neuen MRT-Daten untermauern diese Bedenken und deuten darauf hin, dass bereits einzelne Injektionen den Gelenkverschleiß beschleunigen können.
Für Arthritis-Patienten unterstreicht die Studie einen kritischen Kompromiss: sofortige Schmerzlinderung versus potenzielle langfristige Schäden. Während Kortisoninjektionen bei schweren Schüben weiterhin sinnvoll sind, plädiert die Forschung für eine individuelle Beratung über Alternativen wie Hyaluronsäure – insbesondere bei leichten bis mittelschweren Fällen.
Wie Dr. Bharadwaj feststellte, „sind die Auswirkungen auf die Öffentlichkeit erheblich.“ Angesichts der Tatsache, dass 32,5 Millionen Erwachsene in den USA von Arthrose betroffen sind, könnten diese Ergebnisse die Behandlungsprotokolle neu gestalten und der Erhaltung der Gelenke neben der Symptombehandlung Vorrang einräumen. Weitere randomisierte Studien sind erforderlich, aber vorerst sollten Patienten und Ärzte vielleicht ihre reflexartige Entscheidung für Kortison überdenken.
Quelle: Natural News
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