OpenAI erhält US-Militärauftrag im Wert von 200 Millionen US-Dollar

von | 23. Juni 2025

Das in San Francisco ansässige Unternehmen OpenAI hat einen Einjahresvertrag im Wert von 200 Millionen Dollar erhalten, um generative künstliche Intelligenz (KI) für das Militär einzusetzen, teilte das US-Verteidigungsministerium am Montag mit.

Im Rahmen dieses Auftrags wird das Unternehmen Prototypen von KI-Fähigkeiten entwickeln, um kritische nationale Sicherheitsherausforderungen, sowohl im Kriegs- als auch im Unternehmensbereich anzugehen.

AFP berichtet, dass das Pilotprogramm des Verteidigungsministeriums die erste Partnerschaft im Rahmen der Initiative des Startups ist, KI in Regierungen einzusetzen. Die Nutzung von KI für das Militär wird nach Angaben des Startups mit den OpenAI-Nutzungsrichtlinien übereinstimmen. Andere Länder haben bereits damit begonnen, KI für militärische Zwecke zu nutzen.

Googles in China ansässiges KI-„Manhattan-Projekt“ mit militärischen Anwendungen

sollte vom FBI und der CIA untersucht werden, so Peter Thiel.

In dem Bericht heißt es weiter, dass dies möglicherweise die erste von vielen derartigen Vereinbarungen mit dem US-Militär sein könnte, die noch folgen werden:

Große Technologieunternehmen bieten dem US-Militär zunehmend ihre Tools an, darunter Meta, OpenAI. Und natürlich Palantir, das KI-Verteidigungsunternehmen, das von Peter Thiel gegründet wurde. Der konservative Tech-Milliardär spielte eine wichtige Rolle beim Rechtswandel in Silicon Valley.

OpenAI und das Verteidigungstechnologie-Startup „Anduril Industries“ kündigten Ende letzten Jahres eine Partnerschaft zur Entwicklung und Bereitstellung von KI-Lösungen „für Sicherheitsmissionen“ an. Die OpenAI-Initiative kommt nur vier Tage nach der Ankündigung von Spitzenmanagern anderer Silicon-Valley-Giganten, Palantir und Meta, dass sie ihre Firmenanzüge gegen Militäruniformen eintauschen, um einer neu gegründeten Armee-Reserveeinheit beizutreten. Sie konzentriert sich auf die Verbesserung der Militärtechnologie, wie Breitbart News berichtete.

Die Tech-Rekruten werden rund 120 Stunden pro Jahr Dienst leisten und sich auf Projekte konzentrieren. Dabei werden sie ihr Fachwissen in den Bereichen KI, Datenanalyse und anderen Spitzentechnologien einsetzen, um die Fähigkeiten der Armee zu verbessern. Ihre Aufgabe ist es, das Militär bei der Vorbereitung auf künftige Konflikte zu unterstützen, die sich voraussichtlich stark auf Bodenroboter, Drohnen, Sensornetzwerke und KI-gestützte Koordinierungssysteme stützen werden.

Quelle: Breitbart

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