Der Gastgeber der UN-Klimakonferenz: Es gibt keine Wissenschaft, die besagt, dass der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen notwendig ist, um die Klimaziele zu erreichen

von | 4. Dez 2023

Dr. Sultan Al-Jaber, der Präsident der COP28 aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, sagte, dass es „keine wissenschaftliche Grundlage“ für den Aufruf zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen gebe. Der Telegraph hat mehr Informationen.

Dr. Sultan Al-Jaber, der auch die staatliche Ölgesellschaft Adnoc leitet, sagte bei einem Treffen im Vorfeld des Gipfels, dass der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen nicht notwendig sei, um das Ziel des Pariser Abkommens, die Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, zu erreichen.

„Es gibt keine wissenschaftlichen Erkenntnisse oder Szenarien, die besagen, dass der Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe das Erreichen von 1,5°C ermöglicht“, sagte er auf eine Frage von Mary Robinson, der ehemaligen irischen Präsidentin.

Dr. Al-Jaber, der auch Chef des Unternehmens für erneuerbare Energien Masdar ist, gab zu bedenken, dass ein Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe bedeuten würde, dass die Länder auf eine „nachhaltige sozioökonomische Entwicklung“ verzichten müssten, und dass dies nicht möglich sei, „es sei denn, man will die Welt in die Steinzeit zurückbringen“.

Er fügte hinzu, dass ein Ausstieg aus der Nutzung fossiler Brennstoffe unvermeidlich und unerlässlich sei, aber wir müssten dabei realistisch, ernsthaft und pragmatisch vorgehen.

Seine Kommentare stehen im Widerspruch zu den Aussagen der UNO, die den COP28-Gipfel einberuft.

Am Freitag forderte der UN-Chef Antonio Guterres einen vollständigen Ausstieg aus der Öl- und Gasförderung. „Nicht reduzieren. Nicht abschwächen. Auslaufen – mit einem klaren Zeitrahmen, der auf 1,5 Grad ausgerichtet ist“, sagte er.

Die Kommentare von Dr. Al-Jaber wurden von Klimaaktivisten aufgegriffen, die auf mehrere Berichte verwiesen, die den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen als notwendig erachten, um die Ziele des Pariser Abkommens einzuhalten, darunter ein neuer Bericht, der am Sonntag veröffentlicht wurde.

Dies passt perfekt zu Michael Kinsleys berühmter Definition eines „Fauxpas“: „Ein Fauxpas ist, wenn ein Politiker die Wahrheit sagt – eine offensichtliche Wahrheit, die er nicht sagen sollte.“

Stoppt die Presse: Im Telegraph sagt Peter Lilley, einer der „Infamous Five“, die 2008 gegen das Klimaschutzgesetz gestimmt haben, dass selbst der Weltklimarat anerkennt, dass die Folgen des Nichtstuns bei der Reduzierung der Kohlenstoffemissionen alles andere als katastrophal sein werden. Ist es nicht an der Zeit, Netto-Null neu zu überdenken? (Vgl. The Telegraph)

Quelle: The Daily Sceptic



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