Obwohl das Bildungswesen immer mehr Kosten verursacht und die Kinder immer mehr Zeit in der Schule verbringen, sinken die Leistungen von Jahr zu Jahr. Während viele die Volksschule kritisiren, weil die Lehrpläne sehr politisch sind und eine flächendeckende Indoktrination betrieben wird, bemängeln andere, dass das immense Potenzial der Kinder systematisch zerstört wird, um eine untertänige Gesellschaft heranzuziehen, die zu dumm, um zu begreifen, aber intelligent genug, um zu arbeiten ist. Worüber jedoch viel zu wenig gesprochen wird, ist die Einfältigkeit der Lehrmethoden.
Kann es sein, dass die Bildungsexperten genauso wenig Ahnung von Didaktik haben, wie die Virologen von Gesundheit?
Ein spektakulärer medizinischer Fall aus Frankreich wirft ein besonderes Licht auf diese Frage: 2007 berichteten Dr. Lionel Feuillet und seine Kollegen im Fachmagazin „The Lancet“ von einem damals 44-jährigen Franzosen, der ein normales, bewusstes Leben führte, obwohl ihm bis zu 90 Prozent seines Gehirns fehlten.
Als Kind war bei ihm Hydrocephalus diagnostiziert worden; eine Krankheit, bei der sich die mit Flüssigkeit gefüllten Hirnventrikel immer mehr ausweiten. Sie wurde zunächst mit einem sogenannten Stent behandelt, der die Zirkulation des Hirnwassers normalisieren sollte. Mit 14 Jahren wurde dem Jungen der Stent entfernt.

Danach bildete sich aber immer mehr Flüssigkeit, die das Gehirn nach und nach zurückdrängte. Im Erwachsenenalter ging der Mann zum Arzt, weil er leichte Schmerzen im linken Bein hatte. Der Hirnscan ergab, dass fast 90 Prozent seines Gehirns erodiert waren. Der Schädel war weitestgehend ausgefüllt von einem aufgeblähten Ventrikel, vom Hirngewebe war nur noch eine dünne Schicht übrig. Trotzdem lebte der Franzose ein normales Leben mit Job, Familie und Kindern.
Dieser seltsame Fall sorgte für Aufsehen, weil er die klassische Neurowissenschaft vor grosse Rätsel stellt:
Wie kann es sein, dass der arme Mann praktisch hirntot ist und problemlos mit dem Durchschnitt der Gesellschaft mithalten kann?
Brauchen wir wirklich nur 10 Prozent unseres Gehirns, um normal zu funktionieren?
Auf der Suche nach neurologischen Wundern, die den Status quo in Frage stellen, stiess ich auf Heinrich Schliemann

Johann Ludwig Heinrich Julius Schliemann (* 6. Januar 1822 in Neubukow; † 26. Dezember 1890 in Neapel) war ein deutscher Kaufmann, Archäologe sowie Pionier der Feldarchäologie. Als erster Forscher führte er (geleitet vom Werk Homers) Ausgrabungen im kleinasiatischen Hisarlık durch und entdeckte die von ihm und zuvor schon von anderen Forschern vermuteten Ruinen des bronzezeitlichen Trojas.
Was viele nicht wissen: Schliemann war ein autodidaktisches Sprachgenie, der weit über 10 Sprachen sprach und sich einige davon in nur sechs Wochen aneignete. Zu den gelernten Sprachen gehörten Englisch, Französisch, Niederländisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Russisch, Schwedisch, Polnisch und Neugriechisch, später auch Arabisch, Dänisch und Chinesisch. Er verdankte dies einer unorthodoxen Lernmethode, die im radikalen Gegensatz zu den traditionellen Lehrplänen von heutigen Schulen steht.
Sein Geheimnis wurde fast 200 Jahre später von Vera F. Birkenbihl (1946 bis 2011), wiederetdeckt. Sie war die Leiterin des Instituts für gehirn-gerechtes Arbeiten und wurde mit Schliemanns Lehrnmethoden eine der ganz Grossen der Seminar-Szene. Sie galt als anerkannte Coaching-Koryphäe, deren Vorträge und Seminare von über einer halben Million Menschen besucht wurden. Nebst dem gehirn-gerechten Lernen gehörten auch Persönlichkeitsentwicklung, Numerologie und pragmatische Esoterik zu ihren Spezialgebieten.

In den späten 90er Jahren kam es zu einer schicksalhaften Begegnung mit dem ehemaligen IT- und Multimedia-Unternehmer, Josua Kohberg, der zu Zeiten der Dotcom-Blase alles verloren hatte und mit einem riesigen Schuldenberg vor dem Nichts stand.
Ihre Denkweise über gehirn-gerechtes Lernen hat ihn tief geprägt – so sehr, dass er später sein gesamtes Studium der kognitiven Neurowissenschaften daran ausgerichtet hat. Er hat bis zu ihrem Tod im Jahr 2011 sehr eng mit ihr gearbeitet, ihre Methoden weiterentwickelt und ein revolutionäres Gerät erfunden, das passives lernen auf ein ganz neues Niveau anhebt.
Kleiner als ein Smartphone wird es etwa acht bis zehn Stunden pro Tag am Körper getragen und sendet die Lerneinheiten mittels Frequenzen über die Haut zum Innenohr. Dieser Hörprozess geschieht passiv und nicht hörbar. Damit geht der grösste Teil des Lernens ganz nebenbei von statten – während der Arbeit, beim Autofahren und sogar beim Schlafen.
Mit kurzen Aktivierungseinheiten von nur wenigen Minuten am Tag werden die passiv aufgenommenen Lerninhalte ins Bewusstsein gerufen. Studienergebnisse der Johannes Gutenberg-Universität Mainz belegen, dass dieser Mechanismus in der Praxis funktioniert.
Mit dieser brillanten Erfindung stellt Josua Kohberg die konventionelle Didaktik buchstäblich seit über 20 Jahren in den Schatten, denn sie erspart dem Anwender tatsächlich 80 Prozent der Lernzeit.
Ich hatte das grosse Vergnügen Josua Kohberg persönlich kennen zu lernen und habe ihn natürlich gleich gefragt, ob ich ihn zu einem Zoom einladen darf. Es war nicht einfach einen Termin zu finden, aber er hat kurzfristig zugesagt und freut sich darauf, uns in die Welt des gehrin-gerechten Lernens einzuführen.
Der Zoom wird am Dienstag, 18. November um 19.00 Uhr stattfinden und der Fokus wird auf das Sprachenlernen gerichtet sein. (Die Teilnahme ist selbstverständlich unverbindlich und kostenfrei.)
Du wirst sehen, dass sich mit dieser Technologie neue Horizonte eröffnen, denn die Methode ist nicht nur auf das Sprachenlernen begrenzt.
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