Unabhängig von der genetischen Veranlagung kann die mediterrane Ernährung das Demenzrisiko um 23% senken, wie eine 10-Jahres-Studie mit 60.000 Teilnehmern zeigte. Der Schwerpunkt der Ernährung liegt auf entzündungshemmenden Lebensmitteln, wie fettem Fisch (reich an Omega-3-Fettsäuren), Gemüse, Vollkornprodukten und Olivenöl, die oxidativem Stress und der Degeneration des Gehirns entgegenwirken. Außerdem stabilisiert diese Diät den Blutzucker (der mit dem Demenzrisiko in Verbindung gebracht wird) und fördert die Gesundheit des Darms, die zunehmend mit der kognitiven Funktion in Verbindung gebracht wird.
Zu den einfachen Schritten gehören der zweimalige Verzehr von Fisch pro Woche, der Verzehr von verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, der Verzicht auf verarbeitete Lebensmittel und die Verwendung von Olivenöl, anstelle von ungesunden Fetten. Obwohl es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, deutet diese auf eine starke Korrelation hin – obwohl Kritiker anmerken, dass Lebensstilfaktoren eine Rolle dabei spielen. Weitere Forschung ist erforderlich, aber die Diät bietet eine kostengünstige, leicht zugängliche Präventionsstrategie.
Die Zahl der Demenzdiagnosen im Frühstadium ist in den letzten Jahren um 200% in die Höhe geschnellt, so dass Millionen Menschen nach Möglichkeiten suchen, ihren Geisteszustand zu schützen. Auch wenn die Genetik eine Rolle spielt, zeigt eine bahnbrechende Studie, dass die Ernährung (insbesondere die Mittelmeerdiät) das Demenzrisiko um fast ein Viertel senkt. (Vgl. mindbodygreen.com)
Forscher aus dem Vereinigten Königreich, Australien und Schweden analysierten die Ernährungsgewohnheiten und genetischen Risikofaktoren von 60.000 Teilnehmern anhand der umfangreichen britischen „Biobank-Kohorte“. Während eines Zeitraums von 10 Jahren wurden die Teilnehmer danach bewertet, ob sie sich an die mediterrane Diät hielten, die reich an Fisch, Olivenöl, Gemüse und Vollkornprodukten ist, während sie verarbeitete Lebensmittel mieden.
Nachdem die Forscher diese 60.000 Teilnehmer ein Jahrzehnt lang beobachtet hatten, stellten sie fest, dass diejenigen, die sich am ehesten an dieses Ernährungsmuster hielten, ein 23% geringeres Risiko hatten, an Demenz zu erkranken, unabhängig von ihrer genetischen Veranlagung. Nur 882 Teilnehmer erkrankten während des Studienzeitraums an Demenz.
Die Ergebnisse ergänzen die zunehmenden Belege dafür, dass die Wahl des Lebensstils die Gesundheit des Gehirns beeinflusst. Bei denjenigen, die sich an die Mittelmeerdiät hielten, sank das Risiko deutlich, was beweist, dass die Ernährung auch bei Hochrisikopersonen wirksam ist. Mediterrane Diäten haben auch einen medizinischen Nutzen: Olivenblattextrakt kann das Risiko für verschiedene Krankheiten senken.
Warum die Mittelmeerdiät funktioniert
Im Gegensatz zu den heutigen „modernen“ Diäten beruht die Mittelmeerdiät auf einer jahrhundertealten Tradition. Der Schwerpunkt liegt auf entzündungshemmenden Lebensmitteln, wie fettem Fisch (reich an Omega-3-Fettsäuren, die das Gehirn stärken), buntem Obst und Gemüse (reich an Antioxidantien) und gesunden Fetten aus Olivenöl und Nüssen. Diese Komponenten bekämpfen oxidativen Stress und Entzündungen, zwei Hauptursachen für die Degeneration des Gehirns. Bemerkenswert ist, dass die Vorteile der Diät für Menschen mit und ohne genetisches Risiko gleichermaßen gelten – was darauf hindeutet, dass die Wahl der Lebensmittel vererbte Anfälligkeiten überlagern kann. (Vgl. antioxidants.news)
Demenz, die oft als „Typ-3-Diabetes“ bezeichnet wird, steht in Zusammenhang mit Stoffwechselstörungen. Der geringe Verzehr von Zucker und verarbeiteten Lebensmitteln in der mediterranen Ernährung kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren und damit hirnschädigende Ausschläge verringern. Außerdem unterstützt der hohe Ballaststoffgehalt die Darmgesundheit, die nach neuen Forschungsergebnissen mit der kognitiven Funktion zusammenhängt. Der leitende Forscher Dr. Oliver Shannon (Universität Newcastle) erklärt:
Es ist nicht das eine magische Lebensmittel. Es ist die Synergie der Nährstoffe, die zusammenwirken.
Man muss nicht nach Griechenland ziehen, um in den Genuss der Vorteile der mediterranen Ernährung zu kommen. (vgl. healthwell.eani.org.uk) Dazu braucht man keine exotischen Zutaten, sondern nur die folgenden:
- Zweimal wöchentlich Fisch essen: Entscheiden Sie sich für Lachs oder Sardinen, oder ergänzen Sie sie mit Omega-3-Fettsäuren.
- Regenbogengemüse: Achten Sie auf vielfältige Gemüse- und Obstsorten, um die Darmbakterien zu ernähren und Entzündungen zu bekämpfen.
- Verzichten Sie auf verarbeitete Lebensmittel: Tauschen Sie abgepackte Mahlzeiten gegen selbst gekochte Vollwertkost aus.
- Gesunde Fette: Verwenden Sie Olivenöl, anstelle von Butter oder Samenölen.
Angesichts der prognostizierten Verdreifachung der weltweiten Demenzfälle bis 2050 ist Prävention dringend geboten. Im Gegensatz zu Arzneimitteln ist die Ernährung ein kostengünstiges und leicht zugängliches Mittel. Professor David Llewellyn von der University of Exeter, einer der Mitautoren dieser Studie, sagte:
Man kann seine Gene nicht ändern, aber man kann seinen Speiseplan ändern.
Auch wenn keine Diät Immunität garantiert, bietet die mediterrane Ernährungsweise eine praktische, wissenschaftlich fundierte Strategie, um die Chancen zu Ihren Gunsten zu erhöhen. In einer Zeit steigender Demenzraten erweist sich die mediterrane Ernährung als wirksamer Schutzschild, der durch strenge Forschung und nicht durch einen modischen Hype gestützt wird.
Sehen Sie sich dieses Video an, wie die mediterrane Ernährung zur Langlebigkeit beiträgt.

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Quelle: Natural News
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