Tokenisierung nach BlackRock: Kartenbetreiber vor dem Aus – Systemwechsel ohne Freiheitsgewinn

von | 13. Feb. 2026

Der CEO von BlackRock, Larry Fink, hat die Zukunft des Modells, wie es Visa und Mastercard verfolgen, in Zukunft als obsolet bezeichnet. Dies begründet er mit der Tokenisierung von Fiat-Währungen über Stablecoins und anderen Formen der Tokenisierung. Einer solchen Aussage würde man von jemand anderem vermutlich nicht viel Gewicht geben und sie als spekulative Theorie einordnen. Wenn sie jedoch vom Chef von BlackRock kommt, dem weltgrößten Vermögensverwalter, der quasi überall seine Finger im Spiel hat, kann man ihr durchaus ein gewisses Gewicht beimessen. Gleichzeitig besteht sehr wohl die Möglichkeit, dass Visa und Mastercard ihr Modell anpassen, was sie teilweise durch eine Öffnung für Kryptowährungen bereits getan haben.

Die große Frage, die sich stellt, ist: Werden die Veränderungen durch Tokenisierung weniger Kontrolle und mehr Freiheit in unsere finanziellen Entscheidungen bringen? Diese Frage kann man klar mit Nein beantworten. Das beginnt bereits bei den Stablecoins, bei denen über die allgemeinen Geschäftsbedingungen Coins gesperrt werden können. Es handelt sich lediglich um eine Verlagerung von staatlicher Justiz, so fehlerhaft sie auch manchmal sein mag oder politisch missbraucht werden kann, hin zu Unternehmen, die Stablecoins herausgeben. Diese können ihrerseits wiederum von staatlicher Seite zusätzlich unter Druck geraten.

Die Warnung von BlackRock: Warum Dein Bankkonto bereits veraltet ist

21M ⭕ – 09. Februar 2026

Während die Welt gebannt auf die Künstliche Intelligenz blickt, hat der Chef von BlackRock, Larry Fink, einen ganz anderen Stein ins Rollen gebracht. Seiner Ansicht nach ist nicht die Künstliche Intelligenz die unmittelbar bevorstehende Revolution, sondern die Tokenisierung von Vermögenswerten. Und die meisten Investoren sind darauf nicht vorbereitet.

Riad, Saudi-Arabien. Auf der Future Investment Initiative (FII), auch als „Davos der Wüste“ bekannt, ergriff der Mann das Wort, der mehr als 10.000 Milliarden US-Dollar verwaltet.

Am 8. Februar fand Larry Fink vor einem Publikum aus Zentralbankern und Staatschefs klare Worte.

Seine Botschaft ist eindeutig: Die „Rohrleitungen“ des globalen Finanzsystems stehen kurz davor, ersetzt zu werden.

„Schneller als Künstliche Intelligenz“

Für den Vorstandsvorsitzenden (Chief Executive Officer, CEO) von BlackRock machen wir einen grundlegenden Denkfehler.

„Ich gebe zu, dass wir zu viel Zeit damit verbringen, über Künstliche Intelligenz zu sprechen, und nicht genug darüber, wie schnell wir jeden finanziellen Vermögenswert tokenisieren werden.“

Dabei handelt es sich nicht um eine ferne Zukunftsvision, sondern um einen strukturellen Wandel, der „sehr schnell“ und weltweit stattfinden wird.

Dort, wo der Privatanleger Kryptowährungen noch als spekulatives Casino betrachtet, erkennt Fink eine überlegene technologische Infrastruktur.

Visa und Mastercard im Visier

Das Auffälligste an dieser Rede ist die direkte Infragestellung der Giganten des Zahlungsverkehrs und der traditionellen Banken.

Larry Fink stellt unbequeme Fragen:

  • Wenn jede Währung digitalisiert ist …
  • Wenn wir alle digitale Geldbörsen (Digital Wallets) besitzen …
  • Welche Zukunft haben Banken noch im Zahlungsverkehr?
  • Welche Zukunft haben Vermittler wie Visa oder Mastercard?

Die implizite Antwort ist drastisch: Ihr Geschäftsmodell ist von Obsoleszenz bedroht.

Die Blockchain-Technologie ermöglicht sofortige, grenzüberschreitende und kostengünstige Abwicklungen. In dieser neuen Welt wirken Kartennetzwerke und SWIFT-Überweisungen, die drei Tage dauern, wie ein Faxgerät im Zeitalter der E-Mail.

„Die meisten Länder sind schlecht vorbereitet“

Hier liegt laut Larry Fink das eigentliche Problem. Die Mehrheit der Staaten und damit auch die Sparer unterschätzt diesen technologischen Wandel „radikal“.

Das Risiko besteht darin, in fünf Jahren aufzuwachen und festzustellen, dass das eigene Vermögen in einem langsamen, teuren und von der neuen tokenisierten Realwirtschaft abgekoppelten System feststeckt.

Ein Bankkonto allein wird nicht mehr ausreichen. Der Standard wird darin bestehen, eine eigene Digitale Geldbörse zu besitzen und zu beherrschen.

Nicht, um auf Affenbilder zu spekulieren, sondern um Unternehmensanteile, Immobilien, Anleihen (Tokenisierung) zu halten und alltägliche Transaktionen durchzuführen.

Der geheime Code: „Digital Currency“ = Stablecoins

Man darf sich nicht täuschen lassen. Wenn Larry Fink von der „Digitalisierung des Dollars“ spricht, bestätigt er das, was bereits heute in der Dezentralen Finanzwelt (Decentralized Finance, DeFi) genutzt wird: Stablecoins.

Diese digitalen Dollar, wie USDC oder USDT, sind keine spekulativen Spielereien. Sie sind die neue „Rohrleitung“ des globalen Finanzsystems.

Fink geht noch weiter und stellt die Existenz der heutigen Vermittler grundsätzlich infrage:

„Wenn jede Währung digitalisiert ist […] was bedeutet das für den Bankzahlungsverkehr? Für Visa und Mastercard?“

Die klassischen Bankennetzwerke, langsam und teuer, stehen angesichts der Geschwindigkeit von Stablecoins auf der Blockchain vor der Veralterung.

„Totes“ Geld gegen „lebendiges“ Geld

Das Fazit von Larry Fink ist unmissverständlich: Sein Geld auf der Bank liegen zu lassen, bedeutet, eine überholte Technologie zu akzeptieren.

Während deine Euro auf einem Sparbuch schlafen, arbeiten gut verwaltete Stablecoins rund um die Uhr.

Larry Fink hat es gesagt: Die Zukunft ist bereits da. Die einzige Frage ist: Profitiert Dein Kapital davon?

Quelle: Journal Du Coin

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