Am Montag kam es zu einem kurzfristigen weltweiten Ausfall des Satelliten-Internetdienstes Starlink von Elon Musk, von dem Zehntausende Menschen betroffen waren, darunter auch ukrainische Streitkräfte an der gesamten Front. (Vgl. CNN) Trotz solcher gelegentlichen Störungen hat sich die Ukraine während des gesamten Konflikts erfolgreich auf Starlink verlassen, insbesondere für den Betrieb ihrer Flotte von Angriffsdrohnen.
Russland arbeitet an einer eigenen „Antwort” auf den Starlink-Vorteil der Ukraine an der Front, während es gleichzeitig versucht, sein Raumfahrtprogramm zu modernisieren. Ein russisches Luft- und Raumfahrtunternehmen namens Bureau 1440 entwickelt derzeit ein Satellitensystem in niedriger Erdumlaufbahn für die globale Breitband-Datenübertragung.
„Mehrere Testobjekte im Orbit wurden bereits inspiziert, und die Serienprodukte wurden entsprechend modifiziert“, erklärte Dmitri Bakanow, der neu ernannte 39-jährige Leiter von Roscosmos, in einem Interview. „Wir schreiten ebenfalls zügig in diese Richtung voran.“ (Vgl. US News)
Bakanov räumte kürzlich in einem Interview im staatlichen Fernsehen ein, dass der russische Raumfahrtsektor aufgrund von „Trägheit“ und einem Mangel an neuen Talenten ins Hintertreffen geraten sei, und nun bemüht er sich, eine jüngere Generation von Ingenieuren und Wissenschaftlern für die Wiederbelebung des Raumfahrtprogramms zu gewinnen.
Tatsächlich hat SpaceX die ehemalige russische Vorherrschaft in der Satelliten- und Raketentechnologie rasch überholt, was russische Beamte zeitweise offen zugegeben haben.
Anfang des Sommers gab Bakanov laut TASS einen Ausblick: „Der erste Start ist für Ende dieses Jahres geplant“, und erklärte, dass die Mission 16 Satelliten transportieren würde. „Genau wie bei der Einführung von Starlink.“
Das Bureau 1440 geht davon aus, dass bis 2035 insgesamt über 900 Satelliten gestartet werden, darunter 250 Satelliten, die bis 2027 kommerzielle Dienste verbinden sollen.
Die Idee für einen Konkurrenten zu Starlink wurde erstmals 2018 von Präsident Putin vorgestellt und vorangetrieben. Das Projekt mit dem Namen Sfera musste jedoch aufgrund der Sanktionen gegen Roscosmos aufgegeben werden.
Ein Branchenbericht hat festgestellt, dass „Roscosmos bis Ende 2024 nur 17 Weltraumstarts durchgeführt hatte – zwei weniger als 2023 und vier weniger als 2022. (Vgl. Liga.net) Zum Vergleich: Die USA führten 145 Starts durch, China 68.“
Quelle: ZeroHedge
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