Volkswagen steckt mittendrin im Wettlauf um autonome Fahrzeuge. Über seine ADMT‑Sparte testet der Konzern bereits in Hamburg und ab 2026 auch in Los Angeles vollautomatische Robotaxis, und zwar mit dem ID Buzz AD, einem elektrisch betriebenen Minivan. Damit tritt VW gegen Platzhirsche wie Waymo oder Tesla an, setzt aber konsequent auf ein aufwendiges Sensor-Setup inklusive Kameras, Radar und sogar LiDAR, setzt also nicht nur auf ein reines Kamerasystem wie bei Tesla. LiDAR steht dabei für „Light Detection and Ranging“ – eine Technik, bei der Laserimpulse ausgesendet werden, um die Umgebung in 3D zu erfassen, meist auf dem Dach des Fahrzeugs montiert.
Doch warum weckt das Unbehagen? Autonomes Fahren beinhaltet das Risiko der Fremdsteuerung, sobald man selbst keinen Einfluss mehr ausüben kann. Hinzu kommt die Fokussierung des autonomen Fahrens auf Elektrofahrzeuge, obwohl die Sensorik eigentlich unabhängig von der Antriebsart funktioniert. Hier scheint doch eher ein Narrativ als die reine Technik im Vordergrund zu stehen.
Volkswagen setzt auf die DePIN von Solana: Autonome Fahrzeuge, angetrieben von Kryptowährung
Renaud H. – 13. Juli 2025
Im Laufe der Jahre haben Kryptowährungen ihre Einsatzgebiete branchenübergreifend vervielfacht. Kürzlich ist der Trend der Dezentralisierten Physischen Infrastrukturnetzwerke (DePIN) entstanden. Ziel der DePIN ist es, eine dezentralisierte Version physischer Infrastrukturen zu schaffen, die bisher traditionell von Großkonzernen verwaltet wurden. Der Automobilriese Volkswagen scheint sich intensiv für diesen Bereich im Zusammenhang mit seinen autonomen Fahrzeugen zu interessieren.
Die wichtigsten Punkte dieses Artikels:
- Volkswagen hat die DePIN von Solana [Blockchain mit hohen Transaktionsgeschwindigkeiten und niedrigen Gebühren] für seine autonomen Fahrzeuge untersucht.
- Die Partnerschaft mit Hivemapper [Hivemapper ist ein dezentralisiertes Kartierungsprotokoll, bei dem die Community Kartenmaterial sammelt und dafür in Kryptowährung vergütet wird] ermöglicht es Volkswagen, Bee Maps [von Hivemapper betriebene Echtzeit-Kartierungsplattform] in seine Systeme für autonomes Fahren zu integrieren.
Volkswagen wendet sich der DePIN von Solana zu
Volkswagen ADMT, die auf autonome Fahrzeuge ausgerichtete Sparte des deutschen Herstellers, scheint sich stark für Kryptowährungen zu interessieren.
Am 8. Juli kündigte Ariel Seidman, der Gründer von Hivemapper, tatsächlich eine Partnerschaft mit der deutschen Automobilmarke an:
Excited to announce that Volkswagen's autonomous vehicle subsidiary, Volkswagen ADMT, has selected Bee Maps (powered by Hivemapper) spatial intelligence services to support its autonomous vehicle testing operations.
— ariel seidman (@aseidman) July 8, 2025
Robotaxis + Hivemapper are a match made in heaven. Onwards 🚀 pic.twitter.com/lo77YQn16b
Freue mich, bekannt zu geben, dass die Tochtergesellschaft von Volkswagen für autonome Fahrzeuge, Volkswagen ADMT, die raumbezogenen Intelligenzdienste von Bee Maps (betrieben von Hivemapper) ausgewählt hat, um ihre Testbetriebe für autonome Fahrzeuge zu unterstützen.
Robotaxis und Hivemapper sind wie füreinander geschaffen. Auf geht’s 🚀
In der Praxis zielt diese Zusammenarbeit darauf ab, Bee Maps, die Echtzeit-Kartierungslösung von Hivemapper, in das Herzstück der autonomen Fahrsysteme von Volkswagen zu integrieren.
Im Gegensatz zu den bisher von autonomen Fahrzeugen verwendeten statischen Karten ermöglicht die Integration von Bee Maps Volkswagen den Zugriff auf eine Kartierung, die von Tausenden Mitwirkenden erstellt wird, die mit Hivemapper-Kameras die Straßen abfahren.
Die Nutzer ihrerseits sammeln dabei Bilder der urbanen Umgebung und werden dafür in Kryptowährung belohnt.
Natürlich ist Volkswagen nicht der Einzige, der Hivemapper im Blick hat. So veröffentlichte der Investmentfonds Franklin Templeton im Juni 2024 einen Bericht über die DePIN auf Solana, in dem zwei Protokolle hervorgehoben wurden, darunter Hivemapper.
Quelle: JournalduCoin
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