Wer hätte das gedacht? 2023 ist das Jahr mit den niedrigsten Waldbränden in den USA seit 2000

von | 11. Okt 2023

Da der Oktober bereits weit fortgeschritten ist und eine Reihe von sehr feuchten Wetterlagen im Anmarsch ist, können wir zuversichtlich sein, dass die meisten Waldbrände im Nordwesten der USA in diesem Jahr vorbei sind.

Die gute Nachricht ist, dass dieses Jahr die Waldbrandgefahr für die gesamte USA sehr harmlos war. Tatsächlich war es das Jahr mit der geringsten Waldbrandfläche seit 2000 (siehe unten). Sie werden feststellen, dass es kaum Anzeichen für einen langfristigen Trend gibt.

Hier im Bundesstaat Washington, ist das Department of Natural Resources für einen großen Teil der brandgefährdeten Fläche des Staates verantwortlich. Das Jahr 2023 liegt weit unter dem Durchschnitt der verbrannten Fläche (die rote Linie ist der Durchschnitt). Auch hier gibt es keinen offensichtlichen Aufwärtstrend.

Was ist mit dem Staat Kalifornien, der die meisten Brände im Westen der USA hat? Dieses Jahr war das zweitniedrigste in zehn Jahren! Und das letzte Jahr war ebenso niedrig.

Und wie sieht es mit den monatlichen Feinstaub- und Rauchkonzentrationen der letzten fünf Jahre aus? Laut der Puget Sound Clean Air Agency werden die Werte immer besser! Beachten Sie die Abweichung im September 2020.

Überraschen Sie diese Zahlen? Sie sind die Realität. Aber wenn man den Medien und einigen Aktivistengruppen folgt, verschlimmert sich die Bedrohung durch Waldbrände. Hierbei ist die globale Erwärmung die Hauptursache!

Natürlich gibt es keine Gruppe, die die Bedrohung durch Waldbrände so sehr übertreibt wie die Seattle Times und ihr Karikaturist David Horsey (siehe unten). Ich frage mich allerdings, warum sein Waldbrandmonster eine Sonnenbrille trägt.

Es sollte Sie nicht überraschen, dass sich die Waldbrandgefahr in den letzten Jahren in Grenzen gehalten hat und in den kommenden Jahren wahrscheinlich nicht zunehmen wird.

Ich möchte Ihnen einige Gründe dafür nennen:

  1. Die globale Erwärmung ist trotz des ganzen Hypes und der Übertreibungen derzeit recht bescheiden….der Westen der USA hat sich im letzten halben Jahrhundert um etwa 2° C erwärmt, wobei sich die Niederschlagsmenge kaum verändert hat. Nicht genug, um die Brandsituation grundlegend zu verändern.
  2. In Gebieten, in denen es die letzten Jahrzehnte Brände gab, wird das Feuerpotenzial noch eine Weile unterdrückt.
  3. Im Westen der USA wurden während des letzten Jahrzehnts viele Waldbrände durch das Versagen der elektrischen Infrastruktur verursacht. Nach den schwerwiegenden Auswirkungen auf ihre Gewinne, verstärken viele Stromversorger (wie PG&E) ihre Stromleitungen und schalten den Strom ab. Vor allem dann, wenn starke Winde vorhergesagt sind.

  1. Nach vielen Verzögerungen, oder unzureichenden Bemühungen, nehmen die Staaten die Wiederherstellung der Wälder durch Durchforstung und gezieltes Abbrennen immer ernster. Dadurch wird die Gefahr von Brandkatastrophen verringert.
  2. Änderungen in der Brandbekämpfungspolitik verursachten in den vergangenen Jahrzehnten weit häufiger Brände, welche auch zu einer stärkeren Rauchentwicklung beitrugen.

Fazit ist, dass all das beängstigende Gerede über die rapide zunehmende Waldbrandgefahr in unserer Zukunft nicht auf soliden Fakten beruht, denn die Realität sieht anders aus.

Wie viele andere beängstigende und unbegründete Vorhersagen haben sich im öffentlichen Raum verbreitet? Dass die Kommunisten in den 1950er Jahren die Universitäten und die Regierung übernehmen würden? Dass Vietnam ein Dominostein war, der eine Intervention erforderte? Dass im Irak Massenvernichtungswaffen versteckt waren?

Scheinbar wir lieben es, an apokalyptische Vorhersagen zu glauben, unabhängig davon, ob sie durch Fakten gestützt werden, oder nicht?

Quelle: Cliff Mass Weather Blog

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