Wegen Verdacht auf Kinderhandel in Malawi: Der Äthiopische Weltverband will Madonnas Wohltätigkeitsorganisation untersuchen!

von | 20. Jan 2023

Der Äthiopische Weltverband (Ethiopian World Federation), eine Organisation, die 1937 in den USA gegründet wurde, um Liebe und Wohlwollen unter Äthiopiern im In- und Ausland zu fördern, hat eine überraschende Haltung gegenüber der weltberühmten Künstlerin Madonna Louise Ciccone, die vier Malawier adoptierte, eingenommen.

Der Verband, der inzwischen in eine globale Diaspora-Organisation umgewandelt wurde, bittet in einer Petition das Oberhaupt von Malawi, Präsident Lazarus Chakwera, Vorwürfe „homosexueller und transsexueller Handlungen“ und möglichem „Menschenhandel und sozialen Experimenten“ im Zusammenhang mit der Adoption malawischer Kinder zu entkräften.

Bei der Einleitung der Ermittlungen bittet der Verband Chakwera außerdem, die Integrität von Madonnas Malawi-Wohltätigkeitsorganisation „Raising Malawi“ zu prüfen. „Ihr und ihren Mitarbeitern soll als Vorsichtsmaßnahme der Zugang zu Afrika und afrikanischen Kindern eingeschränkt werden. Die Einschränkung soll gelten, bis eine gründliche Untersuchung hinsichtlich der möglichen Tatbestände Menschenhandel mit Kindern, sexuelle Ausbeutung, sexuelle Sklaverei, Androhung von Nötigung, Betrug, Täuschung und Machtmissbrauch gegenüber Schutzbefohlenen durchgeführt wurde. In diesem Zusammenhang sollen auch mögliche Rücknahmen von Adoptionen überprüft werden“.

Der Verband zitiert den Abschnitt 137a – „Unanständige Praktiken zwischen Frauen“ – des Strafgesetzbuches von Malawi: „Jede weibliche Person, die öffentlich oder privat eine grob unanständige Handlung mit einer anderen weiblichen Person begeht oder eine andere weibliche Person dazu bringt, eine grob unanständige Handlung mit ihr zu begehen oder versucht, die Begehung einer solchen Handlung durch eine Frau mit sich selbst oder mit einer anderen weiblichen Person zu erwirken, ob in der Öffentlichkeit oder privat, macht sich einer Straftat schuldig und wird mit Freiheitsstrafe von fünf Jahren bestraft“.

Die Petition bezieht sich auf ein Buch, das Madonna 1992 mit dem Titel „Sex“ geschrieben hat und „Inhalte für Erwachsene enthält, unter anderem Softcore-Pornografie und Simulationen sexueller Handlungen einschließlich Sadomasochismus“.

Homosexuelle Pornostars wurden in pornografischen Bildern fotografiert, auf denen Madonna vulgäre sexuelle Handlungen mit dem gleichen Geschlecht vorführte. Diese Inhalte hätten in Zusammenhang mit Madonnas Adoptionsfall im Jahr 2006 in Lilongwe, Malawi, offengelegt werden sollen.

„Madonna musste einen Vertrag unterschreiben, der es dem Buch untersagte, Bilder von Kinderpornografie, Bestialität oder religiösen Bildern zu zeigen. Kurz nach der Unterzeichnung dieser Vereinbarung gründete Madonna eine Firma namens Maverick, eine Partnerschaft mit Time Warner“.

„Sie hat jetzt die vollständige künstlerische Kontrolle über alle Arbeiten, die von Maverick veröffentlicht werden, der jetzt der Herausgeber des Buches ist. Die Vereinbarung, die sie mit Time Warner über den sexuell expliziten Inhalt des Buches „Sex“ unterzeichnet hat, war null und nichtig.“

In der Petition des Äthiopischen Weltverbands heißt es weiter, dass die „Psychologie hinter ihrer Fähigkeit, Kinderpornografie, religiöse Bilder, Sodomie und vulgäre Pornografie zu veröffentlichen, sie dazu veranlasst hat, 2006 ein Waisenhaus in Malawi mit dem Namen „Raising Malawi“ zu eröffnen, um soziale Experimente mit gefährdeten afrikanischen Kindern in Malawi durchzuführen“.

Es wird hinzugefügt, dass Madonna im selben Jahr 2006, als sie die Wohltätigkeitsorganisation gründete, „David Bandas Vater fälschlicherweise beschuldigte, abwesend zu sein“, als sie sich um die Adoption von David bewarb. Madonna wird vorgeworfen, David „heute für sexuelle Ausbeutung und soziale Experimente“ benutzt zu haben. In den sozialen Medien kursieren Bilder von Madonna und David Banda – der weibliche Kleidung, Make-up und Ohrringe trägt – während die beiden Händchen halten wie zwei Liebende.

Die Organisation sagt weiter, dass Richterin Fiona Mwale, die den Adoptionsantrag leitete, angeblich „eine Reihe harter Fragen zu Madonnas Motiven“ gestellt hat – und zitiert die Richterin in ihrem Urteil: „Bei der Untersuchung ihrer Motive habe ich die Beantragende ausführlich zu den Auswirkungen ihrer Entscheidung befragt. Der Hintergrund dieser Entscheidung könnte so ausgelegt werden, dass die Sängerin Malawi seiner wertvollsten Ressource beraubt, seiner Kinder.“

„Wir glauben fest daran, dass Malawi seiner wertvollsten Ressource, seiner Kinder, beraubt wurde“, behauptet der Äthiopische Weltverband. Im Jahr 2013 beschuldigte das Land Madonna, Staatsbeamte zu ‚schikanieren‘ und Forderungen im Stile einer Diva zu stellen – und als Grund dafür ihre Wohltätigkeitsorganisation ‚Raising Malawi‘ anzuführen.

Nach einem weiteren Gesuch gewährte der Oberste Gerichtshof Madonna das Recht, ihr zweites Kind aus Malawi zu adoptieren, Mercy James. 2017 erteilte Malawi der Künstlerin die Erlaubnis, erneut zu adoptieren, und sie wurde Mutter der Zwillingsmädchen Esther und Stella Mwale.

Nach sorgfältiger Prüfung und Vorlage von Fakten über den psychischen und physischen Missbrauch afrikanischer Kinder bestätigte die US-Botschaft in Addis Abeba, dass das äthiopische Parlament am 9. Januar 2018 ein neues Gesetz verabschiedet hat, das Adoptionen durch Ausländer verbietet.

Im Jahr 2019 wurden fast 70 Prozent der Opfer von Menschenhandel in den USA entweder als Opfer von Sexhandel oder als Opfer von Zwangsarbeit und sexueller Ausbeutung identifiziert.

„Der Oberste Gerichtshof (High Court) hat kürzlich festgestellt, dass 25 Millionen Menschen weltweit ihr Grundrecht auf Freiheit nicht gewährt wird. Die Internationale Arbeitsorganisation schätzt die Zahl der Opfer des Menschenhandels jedoch auf etwa 40 Millionen“, sagten die Petitions-Einreichenden unter Berufung auf das Institute for Human Rights der University of Alabama at Birmingham.

In der Petition wird auch die Regierung von Malawi beschuldigt, „es versäumt zu haben, eine vollständige Überprüfung des sozialen Hintergrunds des Adoptivelternteils durchzuführen“, und es gäbe Grund zu der Annahme, dass Madonna diese Kinder als Reaktion auf den starken Druck der LGBTQ-Community in Amerika im Rahmen eines sozialen Experiments zu Sodomie nötigt.

„Wir, der Äthiopische Weltverband, die globale Diaspora der schwarzen Menschen der Welt, sind darüber besorgt, dass die Integrität Afrikas und die kulturellen Traditionen ausgebeutet oder diskreditiert statt bewahrt werden.

„Im Jahr 2013 beschuldigte Malawi Madonna, ihre Beiträge für das verarmte Land aufzubauschen und während einer dortigen Tournee unangemessen Sonderbehandlung eingefordert zu haben. Außerdem habe Madonna die sozialen Medien genutzt, um die Kultur und die Kinderschutz-Richtlinien Malawis weltweit zu diskreditieren.

In seiner Selbstwahrnehmung sei der Äthiopische Weltverband besorgt um das Wohlergehen aller Schwarzen der Welt, um Einheit, Solidarität, Freiheit und Selbstbestimmung zu bewirken, um Gerechtigkeit zu sichern und die Integrität des gesamten afrikanischen Kontinents zu wahren. Dieser Kontinent sei ein göttliches Erbe, das hochgehalten, verteidigt und geschützt werde.

(Der Verband operiert von 105 West 125th Street #1095, New York, NY 10027–4444 – E-Mail-Adresse: www.theethopianworldfederation.org/ewf@theethiopianworldfederation.org).

Quelle: Nyasa Times vom 4. Januar 2023.

Bereits im Jahr 2011 wurde berichtet, dass „Raising Malawi“ 3,8 Millionen Dollar für eine Schule in Malawi verschwendet hat, die nie gebaut wurde. Die Ausgaben für das 15-Millionen-Dollar-Projekt – eine Eliteakademie für Mädchen – flossen in Gehälter, Büroräume, eine Golf-Club-Mitgliedschaft, kostenlose Wohnungen und zwei Autos für noch nicht eingestellte Mitarbeiter.

Vorwürfe gab es in diesem Zusammenhang vor allem gegen den damaligen Geschäftsführerer von Raising Malawi, Philippe van den Bossche, damals Partner von Madonnas ehemaligem Personal-Trainer, und gegen die designierte Schulleiterin Anjimile Oponyo, die mit ihrem Charisma ihren Mangel an fundiertem Wissen und ihre schwachen Management-Fähigkeiten verborgen habe.

Madonna, die Berichten zufolge damals elf Millionen Dollar in das Schulprojekt investiert haben soll, bestand damals trotz des „Vorfalls“ darauf, weiter mit ihrer Wohltätigkeitsorganisation in dem Land zu arbeiten. „In Malawi herrscht eine echte Bildungskrise“, sagte sie.  So besuchten 67 Prozent der Mädchen keine Sekundarschule, und dies sei einfach inakzeptabel. Ihr Team werde hart daran arbeiten, diese Situation auf jede erdenkliche Weise zu verbessern.

Quelle: The Guardian

Fazit: Handelt es sich bei den vier Adoptionen malawischer Kinder seitens Popstar Madonna möglicherweise um Menschenhandel mit homosexuellen und transsexuellen Hintergründen? Diese Frage stellt sich der Äthiopische Weltverband und bittet Malawis Präsident Lazarus Chakwera, dies zu untersuchen und gleichzeitig Madonnas Wohltätigkeitsorganisation „Raising Malawi“ unter die Lupe zu nehmen.

Die Vorwürfe beziehen sich unter anderem auf Bilder in den sozialen Medien, wobei die Sängerin mit dem 2006 von ihr adoptierten David Banda zu sehen ist. Beide halten Händchen wie ein Liebespaar, während Banda weibliche Kleidung, Make-up und Ohrringe trägt.

Bereits 2011 war Madonnas Wohltätigkeitsorganisation in die Negativ-Schlagzeilen geraten, als bekannt wurde, dass für eine Schule in Malawi – die nie gebaut wurde – 3,8 Millionen Dollar verschwendet worden waren.

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